Was uns erfüllt...
Liebe/r
Stellen wir uns doch nur einmal vor, dass nichts, aber auch gar nichts dem Zufall entspricht. Das dass
Wort „zufällig“ eine Erfindung der Menschheit ist, die sich seit Jahrtausenden von ihrem Ursprung entfremdet hat und somit annehmen muss, dass sie von diesem getrennt ist.
Tatsächlich fühlt es sich ja so an! Wir atmen ein und aus und unser, fast immer, regelmäßiger Herzschlag gibt uns das Gefühl eine selbstständige, unabhängige Einheit zu sein.
Dabei fällt natürlich die vorherrschende Luft, die wir zum Atmen
benötigen, und ihre Zusammensetzung aus unserem Rahmen der Wahrnehmung. Wir nehmen sie quasi für selbstverständlich. Genauso wie wir das Schlagen unseres Herzens für selbstverständlich nehmen. Gar nicht zu sprechen von unserer Gedankenfolge, die wir zwar in der Lage sind an unserer persönlichen Geschichte festzumachen, in welchem Ausmaße sie jedoch einen Einfluss auf unseren Lebensweg nimmt, geht uns gerade am „Hemdsärmel“ vorbei.
Über den Zusammenhang unserer energetischen Welt und der tatsächlichen Beschaffenheit von Materie, habe ich schon einige Male geschrieben.
„Ich komme, so stelle ich immer wieder fest, einfach nicht darüber hinweg!“
Wenn ich mich dabei erwische, wie ich mich, wieder einmal, zu jemandem „Fremden“ darüber auslassen. Senkt sich inzwischen die Lautstärke meiner Stimmer erheblich, in der Vermutung, mein
Gegenüber damit zu überlasten.
Ich möchte niemanden überlasten!
Eigentlich möchte ich ausschließlich meinem Gefühl der Liebe für den Anderen Ausdruck verleihen. Dass ich dabei leicht in die Tiefen der Wahrheit rutsche, ist allein der Gewohnheit zuzuschreiben, das auszusprechen, was mir durch den Kopf geht.
Das Lesen von menschlichen Geschichten,
selbst wenn sie in Form von Novellen frei erfundene Geschichten sind, rührt mich oft zu tränen.
Wenn es um Liebe und Verlust geht, könnte ich laut losheulen!
„Ja was ich das denn?“, frage ich mich dann, stelle mich jedoch keineswegs daneben, um mich selbst zu kontrollieren. Vielmehr wird mir einmal mehr bewusst, dass ich ein menschliches Wesen bin, welches mit ganz bestimmten Verhaltensweisen ausgestattet
ist.
Zudem scheint mir, haben sogar fantasierte Geschichten einen Grad an Realität. Immerhin sind sie offensichtlich Teil dieses Universums, und somit in parallelen Welten durchaus möglich.
Obwohl ich zutiefst über das Verlassen des Körpers weiß, das „Sterben“, so endet es eben doch die persönliche Geschichte und trennt damit diejenigen, welche im Leben
zueinander gefunden haben.
Oder vielleicht doch nicht!?
Nehmen wir nochmal die physikalische Beschaffenheit der Welt zur Hand, um einen verlässlichen Zusammenhang herzustellen:
Materie, und damit auch wir, bestehen zum größten Teil aus Raum(99,99999%). Dieser ist mit Quanten, welche
gleichzusetzen sind mit Information, gefüllt. Sie sind so klein, dass ihr Menge in einem Atomkern, dem Massenverhältnis des gesamten Universums gleichzusetzen ist.
Nein, natürlich können wir unseren Intellekt nicht um diese Wirklichkeit wickeln. Genauso wenig wie wir Ewigkeit erdenken können. Fühlen jedoch können wir sie, sie denken aber ist jenseits unserer Kapazität.
Gehen wir nun einen Schritt weiter und
machen uns klar, dass das, was wir neben dem mit Quanten gefüllten Raum als Masse bezeichnen könnten, dem unscheinbarsten Hauch von vibrierender Energie entspricht(0,000001%).
Es ist dieser Hauch von vibrierender Energie, welcher, in seiner Schwingung von der Informationsstruktur der Quanten beeinflusst, uns daran hindert durch Gegenstände hindurchzugreifen.
Hier treffen zwei Schwingungen aufeinander und verhindern
damit eine Penetration (ein Durchdringen zweier unterschiedlich schwingender Gegenstände).
Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Hurrikan. Würde seine Windhose keinen Staub aufwirbeln und hochsaugen, könnte man ihn kaum erkennen.
Ein Kraftfahrzeug würde an seiner „Schwingenden (wirbelnden) Beschaffenheit, wie an einer festen Mauer zerschellen.
Ähnlich
verhält es sich mit der Beschaffenheit unserer Welt. Allein die Schwingung eines metallenen Fahrzeugs und seine Geschwindigkeit zerschmettern den Körper eines Menschen, der im falschen Moment die Straße überquert.
Unsere Welt ist also einem Gedanken bzw. einem Traum ähnlicher als der festen Materie, für die wir sie halten.
Logischerweise sollte also die Schwingung unserer Gedanken, unserer Vorstellung und unserer
Gefühl, einen maßgeblichen Einfluss auf die Beschaffenheit, bzw. die Entstehung unserer persönlichen Welt haben.
Und das haben sie auch!
Sogar der wissenschaftliche Blickwinkel bestätigt uns das!
Wenn jemand über diese Zusammenhänge in esoterischer Form spricht, gehen wir leicht davon aus, einem „Humbug“ aufzulaufen.
Und das tun wir natürlich auch, weil eine gewünschte Einflussnahme auf die Entwicklung
unserer Zukunft tatsächlich nur stattfinden kann, wenn eine spirituelle (ganzheitliche) Orientierung bereits stattgefunden hat.
Das ist der entscheidende Punkt!
Solange wir unsere persönliche Geschichte priorisieren (d.h. wir blicken auf die Welt durch unsere ganz persönliche Brille, welche diese in einprogrammierten Farben darstellt), kann eine
Entwicklung unter Berücksichtigung unserer Wünsche nur dort stattfinden, wo diese Wünsche unseren geschichtlichen Möglichkeiten entsprechen.
Mit anderen Worten: „Die Neu-Erfindung unserer Selbst, kann nur in Bezug auf unseren neutralen Ursprung stattfinden!“ Also in Bezug auf das, was frei und unendlich kreativ ist.
Zuerst sollten wir erkennen,
dass ausnahmslos alles unserer Umgebung aus einer kreativen Quelle in die Gegenwart generiert wird, einschließlich wir selbst.
Aus einer solchen, erlebten Gegenwart entsteht „Dankbarkeit“ und „Erfüllung“! Wir lernen und wissen vom ewigen Kreislauf des Lebens, und das wir selbst ein Produkt, ein Teil dessen sind, der seit Ewigkeiten seine Runden dreht, um stetig wachsend seiner Quelle zu entsprechen.
Beides, Dankbarkeit und Erfüllung, sind Voraussetzungen für die gelebte
Erkenntnis, dass das, was wir vielleicht momentan als die „Größe“ und „Unbegreiflichkeit“ des Universums bezeichnen würden, auch auf uns selbst und unsere so erlebte „kleine Welt“ zutrifft.
Es gibt nichts, außer „Gott“!
Ebenso gibt es nichts „Normales“!
Die Gewohnheit eines wiederholten
Tagesablaufs ist allein in der Identität mit den sich wiederholenden Gedanken begründet.
Weil die menschliche Natur Sicherheit liebt, machen wir uns vor, uns durch Gewohnheit in Sicherheit zu wiegen.
Über diesen Tellerrand hinausschauen zu können, erfordert den Willen sich selbst zu erkennen. Zu erkennen, dass wir das Universum sind, bzw. das wir das Bewusstsein des Universums in uns spiegeln.
Und das Geheimnis, was es zu lüften gilt, liegt immer im Jetzt!
Das Bewusstsein des Universums kennt keine Zeit. Sie spiegelt sich allein in unserem Kommen und Gehen.
Dabei sind wir beschenkt mit der Möglichkeit eine jede Form der Entwicklung jetzt kreativ zu beeinflussen.
„Wer sich jetzt freut,
kann in Zukunft auf eine erfüllte Vergangenheit blicken!“