Nach diesen Ur-Bäumen, den Bunya-Pine ist der Bunya Mountain National Park benannt. Sie thronen über allen anderen Urwaldbäumen.
Die Quelle erkennen Liebe/r Noch immer bin ich mir nicht ganz sicher, welche Art der Information Du über mich, mein Wissen oder meine Reise bevorzugst. Ist es der Reisebericht, oder der lebendige Zusammenhang mit dem, was wir übers Leben
lernen? So beginne ich heute mal wieder mit den beeindruckenden Bildern meiner Reise. Mir scheinen die Gegebenheiten unseres Lebens, im besonderen die Gegensätze, eine wichtige Rolle zu spielen. So wurde mein Aufenthalt auf den Black Soil Plains, welcher eher von der Monotonität der langweiligen Riesenfelder dominiert war, mit der unfassbaren Vielfältigkeit des Regenwaldes belohnt. Zwar sind diese wild wachsenden Wälder auf den kleinsten Teil der Landschaft beschränkt,
meistens auf die Spitzen einer Bergkette, welche natürlich für die Landwirtschaft unzugänglich sind. Für den Wanderer, wie ich einer bin, spielt das aber keine Rolle. Einzig, dass ich in meinem Alter mindestens Pfade vorfinden muss um Kilometer zu machen und viel zu sehen. Ihr wisst, dass unsere Welt - egal von welcher Form der Existenz wir sprechen - sich in Form von Schwingung ausdrückt. So laufe ich durch diese alten Wälder und lasse mich von den Schwingungen alter
Baumarten in eine Achtsamkeit bringen, die mich derartig inspiriert, dass ich mit jedem weiteren Schritt eine Intensivierung meiner Wahrnehmung feststellen kann. Dabei spielen die gehegten Gedanken natürlich eine Rolle! Wenn ich an die 200 Millionen Jahre dauernde Geschichte der Ur-Bäume, der Bunya-Pine denke, so ist das, als wenn der Aufmerksamkeitsalarm in Gang gesetzt wurde. Die Ohren spitzen sich, die Augen öffnen sich und das Kinn fällt nach Unten. Die Bunya-Pines sind
eigentlich gar keine Pinien. Sie haben zwar immergrünes Blatt- oder Nadelwerk, bringen Zapfen hervor, aber beziehen sich auf eine eigene Entwicklung, die in die Dinosaurier Zeit reicht. Ähnlich wie die Krokodile, sind sie ein lebendes Fossil.
Im Hintergrund der mächtige Stamm eines Bunyas, welcher, versteckt in seinen Zapfen, Nüsse hervorbringt, die bei den Aborigines schon viele tausend Jahre zu feiernde Feste mit der Entezeit verband.
Die Hälfte eines einseitig geöffneten Zapfen gibt einen Eindruck der Größe.
Und hier ein geöffneter Zapfen seine vorher versteckten Schätze anbietend. Die Samenschale ist jedoch so hart, dass wir sie kochen müssen, um eine Öffnung zu erlauben. Bisher fand ich kein Tier, was sich von diesen Samen ernährt.
Beeindruckend sind auch die Strangler Figs. Es handelt sich um eine Parasiten-Pflanze, deren Samen durch klebrigen Vogelkot ihren Weg in die Kronen zum Teil mächtiger Bäume findet. Von dort sprießen die Samen Wurzeln, welche sich aus der Höhe der Bäume, den gesamten Stamm herunter, sich im Erdboden verankern. Mit der Zeit werden sie immer dicker, vervielfältigen sich und umschließen den Träger-Baum.
Ich werde hier einige Bilder anhängen, die einen guten Eindruck davon geben. Zu guter Letzt, muss der Träger-Baum sein Leben lassen, ganz ähnlich wie der Krebs beim Menschen heißt es "leben und Leben lassen".
Je nach Größe des Trägerbaums kann eine Strangler Fig ihm auch in Höhen von 50 Metern und mehr das kostbare Lebenslicht ausknipsen.
Manchmal werden die, im Boden verankerten, Wurzeln der Strangler Fig so massiv, dass man über mehrere Meter hindurchlaufen kann.
Das ist übrigens eine der Varianten des Lebens, die mich ebenso tief beeindruckt. Das Leben unterstützt sich selbst, indem es sich anderes Leben - was natürlich das Selbe in anderer Form ist - einverleibt! Auch wir profitieren von dieser Taktik. Alles was wir essen, repräsentiert eine lebende Form. Sogar wenn es sich um Samen handelt, steckt das Leben bereits in ihnen.
So durfte ich also
diese Regenwälder sicheren Fußes auf bereiteten Pfaden erkunden. Die Bezeichnung Regenwald sagt ja schon einiges über seine Natur aus. Ja, Wasser gibt es in Hülle und Fülle. Überall fließt es, sammelt sich zu kleinen Bächen und stürzt tosend über mächtige Steinwände in die tiefer gelegenen Täler. Oft sind diese Steinwände mit Ranken überwachsen, sodas das Wasser über gründe Pflanzen fließt und somit die Lebendigkeit des Bildes intensiviert.
Diese Felswand ist teilweise von Ranken überwuchert. Ein feuchtwarmes Klima und das entsprechende Wasser im Boden, erlauben für eine explosionsartige Entfaltung der Pflanzen.
Tatsächlich gibt es nichts im Leben, nichts von dem was über unsere Sinne unsere Wahrnehmung erreicht, was nicht auch mit uns direkt zu tun hat. Und das Ziel dieser Auslöser ist ultimativ immer das Erkennen der Ursache. Alles ist Eins und so zeigt sich das Eine in unendlicher Vielfalt, um sich immer und immer wieder selbst zu reflektieren. Konflikte die aufkommen mögen zwischen uns selbst
und anderen Menschen, beruhen immer auf einer persönlichen Agenda. Wir glauben etwas bestimmtes erreichen zu müssen, um glücklich zu sein. Das ist natürlich eine sehr stark vereinfachte Form. Letztendlich jedoch geht es genau darum. Es ist ja nicht etwa so, als wenn wir ein völlig unabhängiges Leben leben würden. Wir sind ein Teil des Ganzen genau wie alles andere auch. Nicht nur die lebendige Erscheinung ist Teil der Welt, sondern auch die leblose Erscheinung wie
Steine, Gebäude, Straßen und Maschinen. Sie alle schwingen aufgrund ihrer atomaren Struktur. Auch sie existieren nach dem gleichen Prinzip, welches im Aufbau mehr Raum als Materie erscheinen lässt. Ja, der Raum tritt nicht nur als der größere Wert auf ( 99.99999%) sondern das, was wir dann noch als "Materie" bezeichnen könnten, ist schwingende Energie. Nein, das sind nun mal keine Fantasien von mir, sondern repräsentiert faktische Physik. Ihr wisst es, und trotzdem ist eine
Erinnerung daran immer positiv, um die Ausrichtung wieder herzustellen. Die sogenannte Wirklichkeit präsentiert sich also wie etwas, was mehr einem Gedanken ähnelt, als der materiellen Welt wie wir sie wahrzunehmen glauben. Wenn materielle Dinge sich berühren und ihre Grenzen offensichtlich werden, ist es die vorhandene Schwingung, welche die Körper voneinander abprallen lässt.
Zur Erholung meiner Knie, liege ich hier, mit Bereitschaft zur Stille, und voller Erwartung meiner kommenden Wanderung.
In einer Welt, in der wir uns, als lebendige Wesen, gegenwärtig mal wieder auseinander fetzen, kommt das Wissen über diese Wirklichkeit besonders zum Tragen. Wir leben quasi im Großen Geist, und sind teil von diesem. Es geht also weniger um die materiellen Güter die wir in der Lage sind anzuhäufen, als es um den gegenwärtigen Bezug zu unserer eigentlichen Quelle geht. Natürlich, wir bringen als
menschlicher Körper auch ein ganz bestimmtes Verhalten mit uns ins Leben. Wir wollen das es uns und unserer Familie gut geht. Wir wollen ausreichend zu essen und trinken, ein komfortables Dach überm Kopf und die Sicherheit, dass dieses auch morgen noch besteht.
Das alles ist keineswegs kontrovers zu dem was wir hier erläutert haben. Das Wissen über die Wirklichkeit und der Bezug zu dieser einen Quelle des Lebens, hilft uns durchaus sehr weiträumig unser Leben positiv zu
gestalten.
Aus einer Quelle gesprudelt, haben sich die Wasser in Massen zusammengefunden und lassen keine Gelegenheit aus, zu zeigen, dass sie eben mehr als H2O sind.
Ihr kennt meine Newsletter inzwischen. Darum ein abschließendes Wort über mich als Schreiber und Dich als Leser. Wir gehören zu den ganz, ganz Wenigen die mit solchen Aussagen überhaupt umzugehen wissen. Soeben hörte ich auf Youtube jemanden zu, der tatsächlich festgestellt hatte, dass alle Religionen den gleichen Kern beschreiben. Was ich zum Besten gebe über das
Alleinstellungsmerkmal des Bewusstseins, ist ja nicht nur die Feststellung eines gemeinsamen Nenners, sondern die Lösung all unserer Probleme indem wir lernen uns auf das zu beziehen was Alleingültigkeit hat. Über unser Leben hinaus, Alleingültigkeit hat. Was wären wir ohne Bewusstsein? Ja, und während der Vergleich der Religionen (welche immer auf Geschichten der Vergangenheit beruhen) über Sechstausend Views und genauso viele Likes erzielte, bekommen meine Beiträge, 10 Views, 20 Views
und noch weniger Likes. :) Und wenn Du es nicht wärest, dann würde ich wohl niemanden damit erreichen. Also... Schön dass es Dich gibt! Schön dass es uns gibt!
Nur weil der National Park so unzugänglich ist, erlauben wir es, dass es ihn weiterhin gibt. Auch an diesem Beispiel kann man erkennen, dass das Göttliche eine Art Vorsehung kennt, durch welche Werte, auch der populären Tendenz entgegen, ihre Niesche bekommen. Wenn wir dann mal nicht mehr sind, übernehmen diese Nieschen wieder den ganzen Planeten.
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Mit herzlichen Grüßen aus den Höhen der Wälder
Richard C Rickert
Ganz locker! Das Video kommt bestimmt!
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