Diese Aufnahme vom Tooloom Creek unterhalb der "Sacred Site" der Aborigine lässt uns annehmen, was unsere Ahnen unter "heiligen Stätten" in der Natur verstanden.
Ein Leben in Frieden Liebe/r Nachdem ich mich mal wieder damit gesegnet fühlen kann, eine Aborigine "Sacred Site" besuchen zu dürfen, reise ich nun auf schwarzer Erde, auf der Sorghum und Hirse Quadratkilometerweise
angebaut wird. Der kleine Staudamm im vor mir liegenden Fluss, scheint ausreichend Wasser für diese gigantischen Felder anzusammeln. Obwohl mein Stellplatz also weit draußen in der "Pampa" liegt, kann ich hier einen 5G Anschluss ans Netz verzeichnen, und wenngleich das einen kontroversen Beigeschmack hat, so ist der Komfort nicht von der Hand zu weisen. Die elektronische Entwicklung betreffend hat sich übrigens in meiner Einstellung eine Menge getan. Wenn ich bisher
in erster Linie davon ausging, dass es eben nur eine Intelligenz gibt die alles hervorbringt, und in sofern eben auch die künstliche Intelligenz durch uns, hat sich meine Sicht auf das, was die Hersteller frei an die Öffentlichkeit tragen, die Menschheit und ihre Arbeit in der Welt, durch Acht-Billionen menschlicher Roboter zu erweitern, doch entscheidend geändert. Die Geschichte lehrt uns, dass der Mensch, um ein ansehliches Wohlbefinden zu haben, Liebe und Arbeit braucht. Bisher habe
ich immer gedacht, dass diese Arbeit sich auf eine, der Seele zugewandte Seite verlegen könnte. Aber was, wenn viele von uns eben diesen geistigen Sprung nicht machen können? Was wenn ein Handwerker Daumen drehend im dritten Stock eines Wohnappartments sitzen muss, und darüber auch noch die Zuneigung seines/ihres Partners verliert?
Sorghum soweit das Auge reicht. Hier werden die Futtermittel der Welt angebaut. Trotz der überwiegenden Trockenheit, liefert Australien 9% der Welternährung.
Nun, das alles sind Gedanken an eine Zukunft wie sie sicher ganz anders kommen wird als wir es auch nur denken können. Und tatsächlich, ich glaube an eine Art Fügung, die sich zu jeder Zeit in allem spiegelt, was die Natur hervorbringt. Und was kann man als Natur bezeichnen? Tatsächlich alles, was uns als existierend begegnet, einschließlich dem, was wir als Menschen hervorbringen. Oder
glaubst Du wirklich, dass der "freie Wille" des Menschen einen auf sich selbst gestellten, eigenen Weg einschlagen kann, welcher sich ohne den Einfluss des "Großen Geistes" gestaltet!? Ja, wir, mit unserem aktiven Intellekt, sind in der Lage Dinge hervorzubringen, die weder uns selbst noch irgend etwas anderem in der Welt von Nutzen sind. Dabei haben wir, natürlich durch Einsatz dieses Intellektes, durch wissenschaftliche Forschungsarbeit belegt, dass Augenblicke der
Entscheidung, schon, bis zu zwei Minuten bevor sie getroffen werden, getroffen wurden. Eine Studie zeigte, dass der Kauf eines Kleidungstückes im Unterbewusstsein bereits entschieden war, noch bevor der Käufer das Geschäft betreten hatte. Das sollte nichts Neues für uns sein, und doch überrascht es mich, wenn immer ich daran denke. Mit anderen Worten, gibt es eine unvergleichlich viel größere Zuständigkeit für unsere Handlungen, als die, welche wir als "Ich"
bezeichnen könnten. Kämen wir also zu der Realität, die besagt, dass alles miteinander verbunden ist und dem gleichen Ur-Sprung entstammt, wären Kriege, welche in dem Maße ausgetragen werden wie das heute (immer noch) der Fall ist, wohl kaum noch stattfinden. Immerhin wäre uns klar, dass wir, indem wir dem anderen schaden, uns selbst Leid zufügen.
Wenn es regnet, wird der Boden schwarz! Und die Krume ist genau richtig, um alles anzubauen was das Farmerherz begehrt. Fraglich ist natürlich in welchem Maße es das Ausmaß der Ernte begehrt. Oft findet die Qualität nur in sofer Beachtung, in wie weit sie die Dollarmenge auf dem Bankkonto wiederspiegelt. Nun, es gibt wohl immer eine Verbesserung der Verhältnisse,
solange wir ausreichend zu Essen haben.
Auch unterdrückende Staatsführungen würden sich erübrigen. Die führende Institution (Government) könnte nicht anders, als dem Bürger ein freies, friedvolles Leben schaffen. Wir sprachen schon früher über die wahren Attribute der Seele: Liebe, Frieden, Freiheit und Zufriedenheit (Glück/Happiness). Und mit dem Entscheidungseinfluss unseres Unterbewusstseins sind wir dann auch wieder beim
Bewusstsein. Es spielt eine entscheidende Rolle in unserem täglichen Leben. Ist uns nur bewusst, was unsere Gedanken uns weis machen, bleibt unser Verhalten - sowohl uns selbst gegenüber, als auch zum Gegenüber - abhängig von dem was uns prägte. Die Annahme ist berechtigt anzunehmen, dass die mentale Erinnerung bis in die Leben unserer Vorfahren reicht. Deren Erfahrung kann Traumen verfestigt haben, die wir nun, durch Handlungen, welche unbewusst in unser
tägliches Leben spielen, ausleben müssen. Es ist und bleibt also eine unausweichliche Übung, das, von Gedanken freie Bewusstsein, in seiner ganzen großartigen Präsenz als unsere Identität zu erkennen. Hier noch einmal die Vergegenwärtigung eines menschlichen Lebens, ganz ohne Bewusstsein: Ich meine, es ist schlimm genug, dass wir unsere Gegenwart von Gedanken abhängig machen, was wäre jedoch ein Mensch ohne jegliche Form des Bewusstseins!? Er/Sie wäre
schlicht lebensunfähig!
Hier steht die Saat noch am Strauch. Moderne Entemaschinen nehmen nur noch die Dolden, der Rest wird als Bodennahrung wieder untergepflügt. Irgendwie erinnert mich diese Szene an ein Gebet. Sie ist vom Menschen herbeigeführt ,und doch wäre sie ohne den Willen des Lebens nicht.
Machen wir aber den Schritt unsere Gegenwärtigkeit als völlig unabhängiges Element zu erkennen, steht einem "freien Leben" nichts mehr im Wege! Und ja, was wäre ein unabhängiges Element des Bewusstseins, würde es irgendwelche statischen Formen annehmen? Nein, nein, die Freiheit, die aus diesem formlosen und zeitlosen Element hervorgeht, ist grenzenlos. Sie wahrzunehmen, egal in welcher Situation wir uns
befinden, ist nicht nur ermächtigend, sondern in aller Konsequenz beruhigend und friedvoll. Warum schreibe ich Dir darüber? Weil es das wirklich einzige Thema ist, was für uns wichtig ist. Gerade in einer Zeit, in der wir mal wieder bereit sind über die Körper getöteter Kinder zu gehen, sind wir, als Individuen, gemahnt das Wesentliche zu erkennen, es zu praktizieren und in die Welt zu tragen. Was das Letztere heißt liegt mir am Herzen zu
teilen: Das Praktizieren ist immer und unausweichlich das Zulassen der Stille! In ihr, und in ihr allein, ist dieses Bewusstsein zeitlos zuhause. Wir sind dort zuhause! Denn wir sind das Bewusstsein. Vergessen wir es und verhalten uns unserer Prägung entsprechend, vertiefen wir die Kerbe, welche die Weltpolitik für uns schlägt. Wenden wir uns ihm zu, bekräftigen wir die Veränderung die langfristig zum ersehnten Frieden führt. Und hier geht es
eben nicht darum die Auswirkungen unserer, daraus resultierenden Handlungen zu beurteilen, sondern sie, im Dienst am Nächsten, auszuführen! Alles Gute für eine neue Woche Deines Lebens!
Das Blau des Himmels bekräftigt die Erscheinung des Bildes, während die Berge im Hintergrund, aus denen ich gerade komme, einen Rahmen bilden, der bekräftigt, dass auch diese Landschaft eine Gegenwart hat.
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Mit herzlichen Grüßen von Down Under!
Richard C Rickert
Video kommt später!
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