Wie überall auf der Welt, ist das Wasser eine Lebensquelle. Können wir unsere Problematik loslassen, um dem Ereignis "Leben" ins Auge zu sehen?
Freundschaften und Schmerz... Liebe/r Die Ursache meiner Worte an Dich, soll immer aus den Erfahrungen resultieren, die ich zwischenzeitlich gemacht habe. So verhilft Dir Deine Neugierde über Geschehenes zu erfahren, Deinen eigenen Prozess
vorwärtszutreiben. Nach etwa einmonatigem Aufenthalt bei meiner Familie auf der Farm, bin ich nun schon seit Wochen wieder unterwegs. Zuerst führte mich meine Reise von Freunden zu Freunden und dem Besuch bei erweiterter Familie. Immer wieder stellten sich die getroffenen Menschen als hilfreich heraus. Selbst dort wo wir mit uns selbst hadern, also einem Nicht-Wohlfühl-Prozess erliegen, wird ein mentaler Prozess in Gang gesetzt, der Erweiterung zur
Folge hat. So besuchte ich ein befreundetes Ehepaar. Man könnte sie heute zu den „Alt-Hippies“ zählen, 80 und 84 Jahre alt. Fred und Bev Hillier, https://tbeartravels.com/ .
The remarkable two, who dedicated their life to inspire people to be inspired
In einer Zeit jung gewesen zu sein, in welcher konservative Werte noch gut im Handel waren, schnitzten die Beiden, durch Fahrradreisen um die Welt und alternativer Hauskonstruktion mit Lehmsteinen und selbst geschlagenem Holz, ihr eigenes Muster der menschlichen Existenz. Es war mir eine Ehre sie besuchen zu dürfen. Eine zukünftige Fahrradtour mit diesen erfahrenen Alten erwarte ich, schon jetzt mit wachsender
Vorfreude. Wir werden einen ehemaligen Gleisverlauf folgen und so vom bequemen Rad aus viele einzigartige Eindrücke in der Natur sammeln. Ich werde ausführlich darüber berichten!
Hier schon mal ein Link zu Fred's Tourbeschreibung: https://tbeartravels.com/2023/12/08/brisbane-valley-rail-trail/ Dann führte die Reise über eindrucksvolle Natur-Scenen zu einem weiteren Pärchen, welche vor Jahren einen Anteil einer Community-Share-Holding-Company erstanden hat.
Ja, wie dieser Pelikan hier, leben Petra und Atmo ein paradisisches Leben hier in Australien, nachdem sie um die ganze Welt gesegelt sind hier Fuß zu fassen.
Der natürliche Charakter einer solchen Grundbesitz-Gemeinschaft ist natürlich die Besitz-Politik, welche bei allen Stadtämtern ihren Verlauf findet, nur dass die Stadt eben Gesetze machen darf und nicht bei Null beginnt. Dementsprechend türmen sich bei kleinen Besitz-Gemeinschaften zunächst die Auseinandersetzungen, wie nicht ungleich, in der Familien-Politik.
Letzteres sollte meine nächste Station
sein. Der Besuch bei der Erweiterten-Familie (Schwerster meiner Ex, ihre Tochter mit Mann und Kind). Und was hatten wir auszutauschen!? Familienpolitik! Wenn wir Ereignisse besuchen deren Gegenwart in der Vergangenheit liegt, kommen die dazugehörigen Emotionen wie selbstverständlich ans Licht. Wird dieser Prozess durch eine, gewissermaßen, beobachtende Haltung unterstützt, brauchen die Einzelheiten nicht neu aufgekocht werden, sondern
unterstützen, allein durch eine aufmerksame Erinnerung daran, den Prozess der Auflösung. Das gibt einem neuen Gefühl, dem der liebevollen Zuwendung, verstärkte Kraft und Bewusstsein. In den Bergen Dorrigos regnete es. Die Temperaturen waren von, vom Körper rinnendem Wassers bei hoher Luftfeuchtigkeit auf „Lange Hosenwetter“ gefallen. Ein permanent einsetzender Niesel, hatte die Farben der Welt mit einem grauen Schleier überzogen.
Das "Land der seltsamen Steine" wartet überall mit Überraschungen auf. Kaum glaube ich noch auf dem selben Planeten zu sein, wenn ich mit wachen Augen die Natur in mich einsinken lasse. Aber nicht dass eine solche Erfahrung an diesen Kontinent gebunden wäre. Nein, bei Weitem nicht. Sie ist überall zu machen wo ich mit "Wachen Augen" der Umwelt Anerkennung gebe.
Dazu kam die Detour, die einer, schon Wochen dauernden Reparatur der Straßenbauer an der Hauptstraße, auswich, um einem Erdrutsch zu umgehen.
Bei der Detour handelte es sich um einen so Schlecht und Recht geflickten Landwirtschaftsweg, über den nun schon seit Wochen der gesamte Verkehr in die höher gelegenen Berge fuhr. Die Detour entpuppte sich als nicht ganz ohne.
Obwohl ich den
Kleinlaster mit Wohnanhänger schon mit Sicherheit und Vergnügen steuere, kam ich hier in Situationen, in der allein die grundlegend gesunde, technische Struktur der Fahrzeuge dafür verantwortlich waren, dass wir die Höhen von Dorrigo heil erklimmen konnten. Besonders dem Ausweichen entgegenkommender Fahrzeuge fühlte sich auf der einspurigen Straße „hairy“ an, da der „Seitenstreifen“ abrupt, etwa einen halben Meter, in die Böschung abfiel. So stand mein Gespann einige Male bei
zügiger Geschwindigkeit, in fragwürdiger Schräglage.
Noch steiler hinauf gings, als wir schließlich die Hauptstraße wieder erreicht hatten. Ich dachte: „Nicht zu fassen, wie steil es hier hoch geht!“ Mit Gedanken an den unterhalb befindlichen Erdrutsch, schaute ich mir im Vorbeifahren den, manchmal bewaldeten, manchmal auch schier felsigen, Steilhang zu meiner Linken an. Der anhaltende Regen unterstützte die Vorstellung eines plötzlich, erneut
auftretenden Erdrutsches. Ein Gedankenspiel, welches die Aufregung hochschaukelt, auch wenn es vielleicht keinen Grund dazu gibt. So wand ich mich in meiner Blechdose um mehr als neunzig Grad Kurven eine Straße hoch, von der ich nichts Dergleichen in Erinnerung hatte. Allerdings befuhr ich sie bisher ausschließlich in die andere Richtung.
Im parkenden Zustand keine Herausforderung, aber in der steilen Gebirgskette der Ostküste durchaus mit Gefahr verbunden.
Am nächsten Tag gings gleich weiter Richtung Norden. Nach einer weiteren Nacht im Wald, wartete mir der Motor des Wagens mit überhöhten Temperaturen auf. Und hier geschah etwas für mich Entscheidendes. Ich bekam das „Leiden“ in Verbindung mit Besitz zu spüren. Bitte schmeiße bei diesen Worten nicht gleich das Handtuch. Ich will Dir hier etwas Entscheidendes mitteilen. Etwas, was den
Genuss des Besitzens, nicht im Geringsten schmälert. Mit dem möglichen Verlust der materiellen Grundlage unserer Existenz, geht ein Leiden einher. Es entsteht durch die von uns emotional gepflegte Verbindung und Identifizierung mit dem, was wir besitzen und glauben zu sein. Indem wir, anstatt diesem Leiden durch Ablenkung auszuweichen, ihm offen und aufmerksam entgegensehen, lösen wir es nicht nur auf, sondern verändern die Verhältnismäßigkeiten grundlegend. Wir
werden frei und gegenwärtig.
Das "schmerzliche Gebären" der Erde findet meist Ausdruck durch übermäßig anmutende Erdbilder, wie hier ein von Glimmer und Kiesel durchsetztes Austreten von separiertem Schiefergestein.
Das betrifft natürlich jede Form von Leiden. Es handelt sich um, im Körper verankerte Energie-Staus, welche, sich auf einen bestimmten Körperteil beschränken, und bei entsprechender Gelegenheit ins „Freie“ drücken. Damit meine ich Momente, in denen die Ursachen dieser oft komplexen, emotionalen Erinnerungen, ein erneutes Aufflammen ihrer Wirkungen begünstigen. Ausschließlich unsere aktive
Identifizierung mit der Situation und ihren Emotionen, verhindert das Erkennen dieser Verhaltensmuster. Biologisch, musst Du wissen, dass Emotionen, besonders solche die mit Traumas verbunden sind, zu einer Gehirnfunktion greifen, bei welcher das Gehirn einen Cocktail von Chemie im Körper ausschüttet. Wird eine solche Kette von Ereignissen körperlicher und mentaler Reaktionen über Jahre ausgelöst, können terminale Krankheiten entstehen.
Zeitlose Einflüsse von Wind und Regen schälten die einst kochende Struktur des damals flüssigen Steines frei. Anerkennend was wir, neben unserer persönlichen Identität, sind, erlauben wir uns, die bereits existierende Verbindung mit der natürlichen Umwelt anzuerkennen. Spontane Erweiterung der Wahrnehmung ist das Resultat.
Darüber hinaus hat das Leiden den Effekt der Einkehr. Sowohl zur dauerhaften Heilung als auch zur geistigen Läuterung ist das Leiden von großer Bedeutung. Heilung und Läuterung beschreiben denselben Zustand zunehmender Gesundheit des Anwenders. Wichtig zu verstehen ist hier, dass jeder Zustand einer abweichenden Haltung im Leben, mit Leiden verbunden
ist. Sogar das Wort „Sünde“ deutet darauf hin. In der sprachlichen Übersetzung heißt es: „Das Ziel verfehlen“! Wir verfehlen das Ziel in Momenten, in denen wir die Einheit aller Existenz ausblenden, und uns allein in den Vordergrund schieben. Ein ernsthaftes Verstehen und das Anwenden dessen, dienen dazu, zu dem Bewusstsein zurückzukehren, welchem wir entsprechen, wenn der schmerzlose Zustand reinen Seins aufs Neue erlangt ist.
Der binäre Zustand des
Lebens selbst dient also momentär, als eine gewisse Ablenkung von den Qualitäten, welche die Seele ausmachen und zeitlich unbegrenzt gültig sind. Nehmen wir den wunderbaren Zustand einer lebendigen Wahrnehmung also als eine Aufforderung, die von uns gewünschten Zustände von Frieden, Freiheit und Glück zunehmend zu fördern, indem wir die ungewollten Zustände von Schmerz und Leiden erkennend einbeziehen, und mit verstärktem Willen bewusst zur Auflösung freigeben.
Das optisch dramatische Eintreffen einer Wetterfront, kann durchaus auch an unser eigenes Leben erinnern. Egal wohin wir schauen, spiegelt sich unsere Seele. Erst das "Nicht-Existente", das was jede Erscheinung hervorbringt, erlaubt uns die Heimkehr zu den Attributen, die uns immer erfüllen: Frieden, Freiheit, Glück und Liebe!
Es gibt wohl kaum ein Farbenspiel, welches die Attribute der Seele deutlicher macht, als ein Sonnenuntergang. Hier ist sogar der auf dem Rücken liegende Mond der südlichen Hemisphäre zu sehen.
Ps. Um globalen Frieden und damit eine Art „Goldenes Zeitalter“ einzuläuten, bedarf es der Bemühung jedes Einzelnen von uns zu erwachen, und die Klarheit der ewigen Seele zu erlangen. Um möglichst viele von uns zu erreichen, bin ich auf Deine Hilfe angewiesen die Verbindung zu mir weiterzureichen. Ich wäre Dir also sehr dankbar, wenn Du mich bei Freunden und Familie, solange Du glaubst das sie
Interesse haben, bekannt zu machen. Danke!
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Mit Dankbarkeit über einen gemeinsamen Prozess Euer Richard C Rickert
Bitte kommentiert unterhalb des Videos, das unterstützt mich! Danke!
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