Ob von menschlichem Auge gesehen oder nicht, so zeigt der Himmel allabendlich seine Farben. Allein das deutet auf Gegenwart!
Das Beste Gefühl Liebe/r Was wir alle wollen, ist das „beste Gefühl“! Doch, der „beste Gedanke“ kann dazu einen maßgeblichen Beitrag leisten. Oft jedoch bleiben wir bei
den Gedanken hängen, und dann wiederholen sich Dinge und Ereignisse der Vergangenheit, oder auch Hoffnungen für die Zukunft berauben uns einer bewussten Gegenwart. Wie also kommen wir an das „beste Gefühl“? Du weißt schon, das Gefühl, was uns Erfüllung gibt, unser Leben ganz macht und dem unbefriedigten Trieb nach Neuem Einhalt gebietet. Das Verrückte daran scheint zu sein, dass dieses „beste Gefühl“ unserer Natur entspricht. „Ach, hör doch bloß auf.“, höre ich
Dich sagen, scheint diese sogenannte Natur doch oft so unglaublich weit von uns entfernt zu sein. Und ja, dass ist sie, unter Umständen auch, sind wir doch meist so mit unserer Gedankenwelt beschäftigt, dass eine „Natur“, wie sie vielleicht tatsächlich in der Wiege unserer Gegenwart liegt, kaum zu erreichen ist.
Du kennst wahrscheinlich einige der Gleichnisse, wie sie uns als Schüler aus der Bibel vorgelesen wurden. Ich meine: „Lasset die Kindlein zu mir
kommen“, und, „Keiner kommt zum Vater, denn durch mich!“ Sie scheinen auf eine Person zu deuten, die vor über zweitausend Jahren gelebt haben soll, und eine Geschichte hinterlassen hat, die uns noch heute beeindruckt.
Dass da zeitgeschichtliche Räume über ihm sichtbar werden, ist dem kleinen Wicht wohl kaum bewusst, dass er selbst jedoch ins Bild gehört birgt die Selbstverständlichkeit der Erscheinung.
Tatsächlich wissen wir alle fast ausnahmslos, dass da etwas ist, was größer ist als wir, was unser Leben bestimmt und alles, was darin und drumherum geschieht. Zu diesem „Etwas“ aktiven, akuten Kontakt zu haben, wissen wir meist, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ja, noch besser ist, wir nehmen daran augenblicklich Teil und es wird zu unserem Leben.
Gerade darum geht es! Du weißt es, tust es
jedoch vielleicht ab, als einen Zustand, der nur über institutionelle Einrichtungen und über den vagen Glauben an eine größere Ordnung und an eine vergangene Geschichte erlebt werden kann. Machen wir uns doch einmal bewusst, dass wir in einer sehr speziellen Zeit leben. Es herrscht großer Aufruhr. Die Erde ist „klein“ geworden und wir Menschen viele. Dazu sind Konsumgüter zu einer Art Ersatz für dieses „beste Gefühl“ geworden. Wir gehen shoppen, nehmen etwas Neues mit
nach Hause und genießen kurzfristig das Gefühl ganz zu sein, weil das „Neue“ wie ein Ersatz für das entstehende Leben wirkt. Was das jedoch wirklich bedeutet, ist den meisten von uns schleierhaft.
Vom Wind geschliffene Formen muten uns wie eine Wasseroberfläche an. Der Augenblick der Zeit zeigt immer Grundlagen und Eigenschaften.
Und wie gesagt, das „beste Gefühl“ kann doch nicht erreicht werden können, indem wir eine Ware kaufen, deren Vergänglichkeit an unsere eigene Erinnert! Wir suchen also nach etwas Dauerhaftem! Oder sind wir gar so weit davon entfernt, dass die Suche danach von vornherein hoffnungslos ist? Ja, viele von uns bewegen sich in einem
detailliert konstruiertem Lebenskonzept, was ihnen zu erlauben scheint, mit einer gewissen Selbstsicherheit über den Dingen zu stehen. Gerade so, als wüssten sie tatsächlich, wer und was sie sind. Das ist natürlich für die Funktion einer Konsumgesellschaft von hohem Wert. „Man muss sich ja schließlich auf etwas verlassen können.“ Dabei verlässt man sich in erster Linie darauf, dass der äußere Rahmen des Lebensablaufes funktioniert und erklärt sich beinahe bereit, auf eine
Entwicklung zu verzichten.
Nun ist das Leben selbst so stark in seinem Willen sich selbst, und damit kontinuierlich etwas Neues hervorzubringen, dass das Scheitern einer veralteten Welt und der damit verbundenen Sichtweise schon im Prozess enthalten ist. Und weil wir nicht nur an diesem Prozess teilhaben, sondern dieser Prozess sind, dürfen wir davon ausgehen, dass das „beste Gefühl“ intim damit verbunden ist.
Sydney Habour Bridge und das links darunter liegende Operahouse sind ein gute Beispiel für die Lebenskunst des Menschen.
Was also ist es? Wie kommen wir an dieses „beste Gefühl“ heran? Tatsächlich vergeht doch kein Tag – gleichgültig ob wir einer unbeliebten Arbeit nachgehen müssen, oder nicht – an dem wir uns nicht insgeheim nach diesem „besten, erfüllenden Gefühl“ sehnen. Nun, da es sich hier um einen Newsletter handelt, der allein seiner begrenzten Länge nach, eingeschränkte
Aussagen übers Thema zulässt, werde ich Dir etwas Konkretes geben, es aber nicht in der Lage sein detailliert zu beschreiben. Fundamental geht es um die bewusste Wahrnehmung dessen, wer Du bist, was Du bist, und was Du über die Welt in der Du Dich bewegst denkst. Unsere gesellschaftlich vermittelte Denkstruktur, geht davon aus, dass das Bewusstsein eine Folge unserer biologischen Entwicklung ist. Die menschliche Erfahrung jedoch legt nahe, dass nichts,
weder wir selbst, noch der Inhalt der Welt, ohne Bewusstsein erfahrbar ist. Das legt nahe, dass das Bewusstsein ein Art Grundzustand ist, aus welchem alle Existenz resultiert. Du bist sogar in der Lage, Deine eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen.
Was diese Erkenntnis unterstützt, ist unser angeborener Trieb, glücklich sein zu wollen. Wenn wir glücklich sind, fühlen wir uns ganz. Wir fühlen uns, uns selbst nahe. Das Leben, welches sich sowohl in uns und
durch uns selbst entfaltet, reflektiert diese Haltung in allem, was es natürlich hervorbringt. Pflanzen und Tiere entfalten sich nach einem harmonischen Muster, welches allem zu unterliegen scheint.
Warum wir diese in den Sandstein gegrabenen Formen als schön empfinden, liegt an der Erinnerung unserer eigenen Furchen der Entstehung, und dem aktiven Bewusstsein welches all das hervorbringt.
Wenn Du Dich also glücklich fühlst, erscheint Dir die natürliche Umwelt als eine mit Dir verbundene Wirklichkeit. Du bist nicht mehr allein, nicht mehr getrennt, sondern nimmst lebendig am Prozess der Entstehung teil. Eine Deiner Aufgaben ist es, den Unterschied zwischen dem was denkt, und dem was gedankenfrei bewusst ist, aufzuschlüsseln. Ist Dir das einmal klar, besitzt Du die Freiheit, nicht
nur die Gedanken zu wählen, sondern sie nach Deiner Infragestellung unbeeindruckt ziehen zu lassen: Du hinterfragst einen Gedanken und antwortest mit Ja oder Nein. 1. Entspricht mein Gedanke der Wahrheit? 2. Kann ich absolut sicher sein, dass dieser Gedanke der Wahrheit entspricht? 3. Was macht dieser Gedanke mit mir? 4. Wer wäre ich ohne diesen Gedanken? Die Fragestellungen führen zur Erfahrung reinen Bewusstseins. Die mit diesem „Reinen Bewusstsein“
verbundenen Eigenschaften sind wie folgt: LIEBE; FRIEDE; FREIHEIT UND GLÜCK
Sicher gibt es weitere Eigenschaften, die Du mit diesem Zustand bewussten Seins verbinden kannst. Da diese jedoch individuell verschieden sind, sollen uns diese vier Attribute ausreichen. Die Anwendung dieser Fragestellung auf stressvolle Gedanken, führt dauerhaft zu einem echten Verständnis dessen, was wir „Gott“ nennen. Damit ist natürlich keinesfalls eine imaginäre Figur einer von anderen erzählte
Geschichte gemeint, sondern die unbegreifliche Grundlage aller Existenz, dem namenlosen, zeit- und raumlosen Bewusstsein. Das „beste Gefühl“, welches ein grundlegendes Gefühl ist und unsere Tag erfüllt, kommt also mit dem Erwachen in unser ureigenes, menschliches Bewusstsein!
Hier haben wir einen Frilled Necked Lizzard, der seinen Krage zusammengezogen hat und gespannt darauf ist was die Situation ergibt. Er hat auf jeden Fall keine Angst und ist eher neugierig.
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Herzliche Grüße aus Australien
Richard C Rickert
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