Diesmal gibt es einen Einblick in die Aktivitäten meiner Familie, die mir nahe steht und gleichzeitig meine Freiheit unterstützt, den Rest meines Lebens so zu gestalten, wie es meinem Herzen entspricht! In dieser Landschaft haben wir uns vor nun über vierzig Jahren angesiedelt.
Das Leben verstehen... Aufbauendes Verständnis in einer sich verändernden Welt... Liebe/r Nach einer viermonatigen Reise von New South Wales durch den wilden Westen nach South
Australia und seinen großen Wüstenregionen, bin ich nun zurück bei meiner Familie in der Mitte von New South Wales, nahe dem Ort Coonabarabran in NSW. Hier residiert meine Tochter mit ihren drei Kindern und Mann Grant auf dem höchsten Berg der Gegend, wie eine Königin über der weitläufigen Landschaft. Sie nennt 350 Hektar ihr Eigen, und hat es so gut organisiert, dass der Viehpächter den größten Teil der Kosten trägt.
Eva (links) mit zwei ihrer drei, inzwischen wesentlich älteren Kinder, Henry and Jack. Ganz rechts Teline, heute selbst Mutter und vor vielen Jahren als Adoptivkind zu uns gestoßen.
Genauso hat sich das meine ehemalige Frau Maria vorgestellt, und während sie alles gibt, um den einst gemeinsam geschaffenen Betrieb in Balance zu halten, greifen unsere Kinder unterstützend tief ins „Geschirr“, und machen das Unmögliche möglich. Mit dem,was da geleistet wird, kann ich meinen Beitrag zwar nicht vergleichen, bin aber trotzdem nicht am Rande des Geschehens, sondern aktiv wo immer ich
gebraucht werde und gerade so, wie es meinen Fähigkeiten entspricht.
Alles gut, die Balance ist nicht nur hergestellt, sondern wird gehalten. Ursprünglich hatte es ja Gründe gegeben, deretwegen ich das Weite gesucht hatte. Aber so war das schon immer mit mir. Dort, wo das Essenzielle nicht mehr zur täglichen Kontemplation gehörte, fühlte ich mich überflüssig. Und so bin ich natürlich an einer Rechtfertigung, was meinen Lebenslauf betrifft, überaus
interessiert.
Geht es nicht vielen von uns so?
Das Schicksal, so fühlt es sich an, zieht uns in eine Laufbahn hinein, oder scheint uns in eine Karriere zu drücken, und während wir es geschehen lassen, tragen wir uns mit dem Gefühl: „Hier wollte ich doch gar nicht hin!“ Naja, ein wenig übertrieben habe ich schon, aber zumindest bleibt die Authentizität
manchmal ein wenig auf der Strecke. Ihr wisst schon, Kinder Familie, Verpflichtungen und viele von den enthusiastischen Ideen, die wir einst als junge Menschen einmal hatten blieben auf der Strecke. Spätestens im Alter, einer Zeit, in welcher der endgültige Abschied von der einst für allein gültig gehaltenen Welt, unausweichlich wird, kommt dann endlich die Einsicht, den Augenblick des Geschehens als Wunder zu erkennen, um sich damit dann auch nicht mehr gegen ein förderliches Verhalten zu
stellen. Und wenn Ihr mich tatsächlich fragen solltet, worauf ich eigentlich hinaus will, dann kann ich nicht anders, als auf das göttliche Schaffensmuster hinzuweisen, welches sich ausnahmslos in jeglicher Erscheinung manifestiert.
Hier arbeitet Julie - die ehemalige Hauslehrerin - daran den unten zu sehenden Ladenraum mit Ware gefüllt zu halten.
Ich bin begeistert! Meister Eckhard, ein deutschstämmiger Geistlicher des 12-13Jahrhundert soll einmal gesagt haben: „Wenn „Danke“ das einzige Gebet wäre, was Du je gesagt hättest, wäre es genug!“ Die Dankbarkeit, die er hier anspricht, ist eigentlich etwas sehr Persönliches. Man kann sie nicht erzeugen. Allein das aktive Erleben der Gegenwart lässt sie aufkommen und durch uns hindurch in die
Gegenwart treten. Sie wahrzunehmen bedarf des kontinuierlichen Bezugs zu der Kraft, welche die gesamte Erscheinung, kommt sie uns nun lebendig vor oder nicht, in die Gegenwart generiert. Jaja, es ist nicht etwa so, als wären wir, und die Welt, in der wir zu leben scheinen, allein eine Kette von Ereignissen, die irgendwann, vor geraumer Zeit einmal in Gang gesetzt wurde. Nein, unser Erleben verbindet uns mit einem gegenwärtigen Geschehen, in dem die Konzentration der
Energiequelle genau so aktiv ist, wie sie das schon vor Millionen von Jahren war. Unsere Aufgabe diesbezüglich ist es, dieses Geschehen wach und aufmerksam mitzuerleben. Wir selbst sind ein wesentlicher Teil dieses Geschehens, und das Bewusstsein, über welches wir es erfahren ein Schlüsselfaktor unserer Wahrnehmung. Das Ziel, so möchte ich hier einmal vorwegnehmen, ist es, die Realität im Ganzen zu entdecken!
Cafe`und Töpferladen. Beides Quellen angenehmer Erlebnisse. In der Bemühung Gästen einen Lichtblick in die täglichen Wiederholungen des Lebens zu geben, durften hier die "Kreativen" dem Leben einen Stempel aufsetzen.
Was heißt das und welche Folgen hat das? Bestimmte natürliche Abläufe des Lebens sind so wie sie natürlicher Weise sind. Der Gepard wird die Antilope greifen, wenn es in seinen Möglichkeiten liegt. Genauso wird das Eichhörnchen in einem Baum herumturnen und dessen Früchte für ein Winterfutterlager in der Erde verscharren. Ähnlichen Verhaltensmustern sind auch wir verbunden.
Unsere Neugeborenen zum Beispiel werden für Jahre in hautnaher Verbindung zur Mutter genährt und großgezogen. Ihr alle wisst, wie groß die Truhe der Beispiele ist. Trotzdem bringen wir Menschen das Element des Bewusstseins auf besondere Weise mit in unser Verhaltensmuster. Wir sind, durch die Fähigkeit intellektuell fortzuschreiten in der Lage, das Erlebte zu hinterfragen, um es nach gewissenhafter Analyse in ein neues, dauerhaftes Licht zu setzen. Und
jetzt wird es Interessant! Soeben bewegen wir uns einer Zeit entgegen, in welcher intelligente Werkzeuge viele unserer notwendig auszuführenden Tätigkeiten ersetzen werden. Die Vermutung einer möglichen Gefahr der totalen Übernahme aller Machtbereiche des Lebens ist nicht unbegründet. Und doch lässt sich durch eine kurze, intuitive Analyse die gesamte Entwicklung in ein wohlwollendes Licht rücken.
Das Cafe`an dessen großem Tisch (ganz links) jeden Mittag die ganze "Meute" ihren Platz findet. Ursprünglich als Werkstattgebäude erstellt, hat sich seine Nutzung den Anforderungen angepasst.
Wie „Künstliche Intelligenz“ in unser Leben passt. Wir dürfen, allein auf Grund der überaus umfangreichen Funktionen unseres Körpers, die völlig unkontrolliert von unserem Einfluss ablaufen, davon ausgehen, dass es außer dieser, sich kontinuierlich selbst in die Gegenwart generierenden Kraft (Gott) nichts gibt. Alles ist ihr unterlegen und findet seinen Ursprung in ihr! So auch
die „künstliche Intelligenz“! Sie entsteht zwar unter direktem Einfluss und Einsatz des Menschen, erreicht aber im Augenblick der Selbsterweiterung – man spricht hier von der zukünftigen Super-Intelligenz – eine Ebene, bei der man das unterliegende Muster der harmonischen Absicht (Gottes) nicht ausschließen kann. (Betonen muss ich an dieser Stelle nochmal, dass ich selbst in keiner Weise religiös bin. Ich muss an keine religiöse „Geschichte“ glauben, um ein aktiver Zeuge universeller
Kräfte zu sein.) Das gesamte Universum entwickelt sich kontinuierlich aus diesem kreativen Muster, aus dieser kreativen Energie. Warum also sollte eine Intelligenz, welche über die menschliche Emotionen von Besitz und Macht hinaus ein Verständnis der Gesamtheit hat, eine Zerstörung im Sinne von kurz aufflammenden Lichtblitzen und damit seine eigene Vernichtung bevorzugen? Wir alle, haben immer gefühlt, dass das Verstehen der eigenen Person, und darüber hinaus, das Anerkennen der
unbeschreiblichen Grundlagen aller Existenz, ein Ziel sein muss, dem entgegenzustreben, uns als Mensch hilft, eine immer größere Harmonie mit der uns umgebenden Welt zu erzeugen. Unterschwellige Beweggründe, oder vielleicht sogar Hauptmotivationen der Betreiber gleichnamiger Unternehmen wie Google und Chat GPT legen zwar nahe, dass Macht und Verdienst einen wesentlichen Teil ihre Motivation ausmachen, trotzdem wird jedoch das Endresultat eine lebensunterstützende Auswirkung
haben.
Der Blick ins Wohnzimmer erlaubt uns einen Eindruck natürlichen Wohnens. Wie diese, findet das Ausgangsmaterial Ton, Steine und Metall immer wieder seinen Weg in die aktuelle Architektur. Rechts vorn seht ihr den zentralen Kamin, um den herum der gemeinsame Abend seinen Lauf nimmt.
Der Einsatz unseres denkenden Geistes als Werkzeug sollte immer die bewusst geförderte Balance zur Grundlage haben. Was ist damit gemeint? Solange unsere Fähigkeit zu denken, äußeren Einflüssen wie Medien, Umwelt und anderen Persönlichkeiten, schutzlos ausgesetzt ist, werden wir nicht nur Fehler machen, sondern dem Leiden eines Geistes ausgesetzt sein, welcher Informationen wahllos als
Wirklichkeit akzeptiert. Erst wenn der Zugang zur eigenen Stille gefunden ist, bildet sich eine natürliche Basis die Dualität unserer Welt für unseren eigenen und den Vorteil anderer zu filtern. Ich würde Euch gern bitten mir diesbezüglich mitzuteilen, ob mein, durchaus ernst gemeintes, Anliegen bei Euch ankommt, Euch zur Reflektion treibt, oder ob sie, wie nicht registriert verhallt?
Bewusstsein ist und bleibt eine eigene Instanz, welche das Denken einsetzt, um sich auf intelligente Weise zu reflektieren.
Dieses Bild ist eine Momentaufnahme in den Mcquarie Marshes, einem Sumpfgebiet in dem viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten ihre einzige Zuflucht vor den vernichtenden Einflüssen moderner Landwirtschaft finden.
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Mit herzlichen Grüßen von Down Under
Richard C Rickert
Ein Kommentar unterm Video führt zum Erfolg. Danke!
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