Ein "göttlicher" Morgen!? Jeder erlebt ihn, auch die Crew des Schiffes, welches mit Containern beladen die viel befahrene Seeroute zwischen Korallenbänken und der Küste Australiens befährt.
Konflikte basieren auf angenommenen Identitäten Liebe/r Meine Güte, wenn ich den Title schon lese, höre ich Dich sagen. Und ja, da hast Du nicht Unrecht, aber es hört sich an, als wenn es sich um ein äußerst kompliziertes Thema
handelt! Dabei geht es um etwas, was uns alle betrifft, die Verwechslung des Lebens mit der persönlichen Agenda! Putin und Trump geben vor, im Sinne ihrer Staatsbürger zu handeln, dabei verfolgen sie ausschließlich ihre persönlichen Ziele. Wie fast jeder, wollen sie nicht vergessen werden, wollen einen bleibenden Eindruck hinterlassen, dienen den Maßstäben die ihnen schon als Kind gesetzt wurden. Gleichzeitig betonen die Erfahrungsbereiche,
welche tiefer in die menschliche Psyche reichen, immer und immer wieder, dass jeder Mensch, auch derjenige, welcher mit intellektuellen Fähigkeiten nicht gesegnet ist, das "Himmelreich Gottes" erreichen können. Wir orientieren uns an der sogenannten Realität, und machen dabei - trotzdem uns tiefreichende Forschungsergebnisse eines Besseren belehren - grundlegende Fehler.
Das Wurzelwerk der Mangroven, die große Teile des Ufers bewalden, ist mehr als beeindruckend. Die durchaus vereinzelten Bäume greifen anhand ihrer Wurzeln so weit um sich, dass offensichtlich ist, wie sehr sie - von Natur aus - mit ihrer Aufgabe gegen Wind, Wetter und See verankert zu sein betraut sind. Auch hier wird deutlich, dass alle Erscheinung dem gleichen Prinzip entspringt. Alles ist
Eins!
Das ist die Flussmündung den Anan bei Cooktown. Er führt eines der saubersten Trinkwasser der Erden, d im äußersten Norden Australiens weder Industrie noch menschliche Ansiedlungen das Flusswasser verschmutzen.
Wenn wir doch einschlägig wissen, dass unser gesamtes Leben von den Eindrücken bestimmt wird, die wir in seinem Verlauf sammeln, dann sollte es auch naheliegend sein, dass die Wahrnehmung, also das, was einer Erfahrung Substanz verleiht, eine wichtige, wenn nicht entscheidende Rolle spielt. Was wäre denn, wenn der Inhalt einer Erfahrung - über die wir ja nun schließlich die gesamte Realität dieser Welt identifizieren -
ohne bestätigende Wahrnehmung käme? Sie hätte keine Bedeutung für uns, da der bewusste Anteil, die Wahrnehmung, den Inhalt der Erfahrung nicht als gegeben bestätigen würde. Die Wahrnehmung, und damit das Bewusstsein, ist also unsere einzig valide Bestätigung der Wirk-lichkeit. Sie wirkt, und wird somit als Realität erkannt! Gehen wir doch einen Schritt weiter: Die Physik bestätigte uns schon vor Jahrzehnten, das alle Materie auf Energie beruht und
sich über Schwingung als gegenständlich erweist. Gleichzeitig besteht sie aus mehr leerem Raum, als aus "schwingender Energie". Wir fantasieren also nicht, wenn wir die Erscheinung unserer Welt, einschließlich uns selbst, als spirituell/geistig betrachten. Tatsächlich hat jede Erscheinung, und damit jede Form von Materie, eine geistige Grundlage. Materie ist in ihrer physikalischen Beschaffenheit eher mit einem Gedanken zu vergleichen, als mit einer Materie, wie die, welche wir
wahrnehmen.
Am Straßenende einer zweihundert Kilometer Strecke liegend ist Cooktown mit ihren rechteckig angelegten Straßen zwar eine typische Stadt Australiens, jedoch ist hier, noch mehr als anderswo, nichts los. Die Straßen erscheinen leer, das Stadtgeschehen bleibt unbemerkt im Hintergrund der tropischen Atmosphäre.
Rein physikalisch treffen beim Berühren einer Sache zwei Schwingungen aufeinander, welche sich, ihrer Natur entsprechend, abstoßen. So kommt es das wenn ich als organisches Wesen in einen fahrenden Bus laufe, die dominierende Schwingung, der Bus, mich zerstört. Wenn wir von dieser physikalischen Wirklichkeit (Realität) auf unser tägliches Leben reflektieren, kommen wir zu grundlegend anderen
Ergebnissen. Die ausgehende Basis einer körperlichen Erfahrung, wird von dem Umstand gestellt, das wir in diese Welt geboren werden und unser Körper seine Funktionen irgendwann wieder verliert. Woher also kommen wir? Waren wir vorher schon existent? Und was ist es, was der Körper verliert, wenn er funktionsuntüchtig wird? Tiefgreifende Augenblicke des Lebens, stellen immer und ausschließlich, eine direkte Verbindung zu dem her, was wir sind und für immer sein
werden. Die sicherste Methode zu diesen "tiefen Erlebnissen" bewusst Kontakt zu machen, ist die des "Stillhaltens". Nein, hier gibt es nichts zu erreichen, allein die augenblickliche Wahrnehmung des eigenen "Seins" ist völlig ausreichend. Und dieses "Sein" ist so wie es ist. Wir haben Gedanken? Sie sind Teil dieses Seins. Alles, jedes Gefühl, ob körperlich oder geistig ist ein Teil des Seins. Es zu akzeptieren und "auszusitzen" ist die Herausforderung. Für manche
von uns sehr schwer zuzulassen, für andere ein Kinderspiel.
Unberührt und in die Unendlichkeit reichend erstreckt sich die Küste des Korallenmeers. Hier zu wandern ist sowohl eine Herausforderung wegen der oft felsigen Beschaffenheit, als auch eine Entdeckungsreise, die mich auf Schritt und Tritt einhalten ließ, um Fotos zu machen und Mineralien einzusammeln.
Aber eben, es geht nicht um die Beurteilung! Wir alle kommen mit unterschiedlichen Aufgaben und sind herausgefordert uns so zu nehmen wie wir sind. Und dann, nach wiederholtem Stillhalten, ergeben sich die Resultate wie von selbst. Zunächst stellen wir fest, was an den Wurzeln unseres "Seins" liegt. In der Bibel heißt es: Eine Bewegung und eine Ruhe! Wir atmen und fühlen, das wir ohne den Atem nicht das
sein können was wir sind. Jedem Atemzug folgt die Ruhe vor dem Nächsten. In dieser Ruhe ist alles vorhanden, auch das, was wir für immer sind. Dauerhaft wird das zu einer Art Versicherung. Aus dieser Ruhe, aus diesem Sein, schauen wir in die Welt, agieren und reagieren und fühlen uns gleichzeitig mit allem verbunden. Die Separation löst sich auf. Wir sind nicht mehr getrennt, sondern leben im Sinne des "Großen Geistes", der uns in die Gegenwart generiert. Ich
weiß, viele von uns haben sogar Schwierigkeiten eine solche Instanz wie die des "Großen Geistes" überhaupt zu akzeptieren. Alles muss wissenschaftlich erforschbar und belegbar sein. Und, was soll ich noch sagen, das ist es auch. Physiker und Astro-Physiker, und mit ihnen die meisten anderen Wissenschaften, sind längst zu dem Schluss gekommen, dass es einen gemeinsamen Nenner gibt, zu dem auch wir gehören. Alles erscheint in seiner Existenz als ein "kosmisches Muster"
nach dessen Vorgaben wir uns "ent-wickeln". Ja, wir werden mehr von dem was wir schon sind, wir erweitern uns und verstehen das zu sein, was wir sind.
Wieder unterwegs zurück nach Cairns, wo ich einen weiteren Töpferkurs geben darf, besuche ich hier einen Bachlauf, welcher nur noch (wie hier) Billabongs (Wasserlöcher) aufweist. Ein Stein in einem von Ihnen, ließ mich erstarren in der Annahme, es sei ein lauerndes Krokodil. Jedoch gibt es diese großen Reptilien hier nicht, weil das Gebiet insgesamt zu trocken wird.
Da hinkt der Klein-Gläubige, der Ängstliche hinterher und glaubt sich an das einzig Wahre zu halten, die Wissenschaft. Wie groß der psychische Einfluss auf das Wohlbefinden unseres Körpers ist, wissen wir schon lange. Inzwischen akzeptieren promovierte Psychologen, psychedelische Drogen als die erfolgreichsten Medikamente in dem Bereich überhaupt. Einmalige Dosen zeigen dauerhaft, gesunde Veränderungen, im
Vergleich mit anderen Medikamenten, die immer wieder zur Anwendung genommen werden müssen. Der innere Weg ist also auch der äußere Weg. Wir dürfen zu einen erweiterten "Selbstverständnis" kommen um äußere Konflikte ein für alle Mal zu lösen. Ist das nicht wunderbar!? Worauf warten wir noch? Nehmen wir uns selbst zur Kenntnis und erkennen dadurch alles!
Der steinige Grund der Wasserführung, welche in den Regenmonaten zu einem reißenden Fluss anschwillt, erstreckt sich die meiste Zeit des Jahre wie hier zu sehen, der Sonne ausgesetzt, trocken und heiß.
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Meine Grüße ins zentrale Europa kommen von "Down Under"
Herzlich, Richard C Rickert
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