In der Regenzeit präsentiert sich das Korallenmeer ungleich der Nordseeküste, ein wenig grau, nur viel wärmer.
Das Schicksal kreativ beeinflussen Liebe/r Wenn die Frage kommt: " Wer bist Du eigentlich?", ist damit gemeint wer wir sind in Bezug auf unsere gesellschaftliche Stellung. Wir alle wissen das,
und öffnen unseren Mund, um unsere "Meinung" kundzutun nur, entweder, wenn so oder so alles egal ist, oder wenn wir wissen, dass wir vom Publikum ernst genommen werden. Letzteres also basiert auf unserer gesellschaftlichen Stellung, die sich gegenwärtig sehr stark am materiellen Besitz messen lässt. Ihr wisst ja, kommt ein Millionär, oder heute muss es schon ein Billionär sein, zur Türe herein, werden ihm Aufwartungen gemacht in Erwartung, das etwas von seinem Besitz für die
Anwesenden abfällt. Kommt dagegen ein "Habenichts", spielt es keine Rolle wieviel er weiß, es sei denn es brennt, und man wird sein Wissen unweigerlich sofort in Frage stellen und ihn bitten den Raum zu verlassen. Warum ich diesen gesellschaftlichen Umstand anspreche ist klar. Ihr, Du allein must entscheiden welches Wissen Dir hilfreich ist und welches irrelevant in Bezug auf Dein Leben. Denn es ist Dein Leben und Dein Leben allein! Das Leben in seiner Gesetzgebung hat zwei
wesentliche Merkmale, die, wenn sie Beachtung finden, die gesamte Wertigkeit beeinflussen. Diese beiden sind die Geburt unseres Körpers und sein Tod. Sie zeigen an, dass wir als Körper in dieser Welt vergänglich sind und eine Beziehung zu den Erfahrungen, die unweigerlich mit den Gegebenheiten des Lebens einhergehen, entwickeln müssen.
In diesem Urwald bewegen sich die Cassowaries. Die großen Laufvögel stammen direkt von den Dinosauriern ab und sind, wenn es um Nahrung geht auch nicht kleinlich. Am besten ist, man füttert sie erst gar nicht, dann hat man auch mit den Konsequenzen keine Last!
In den meisten Fällen verweigern wir die Vergänglichkeit indem wir sie verdrängen. Wir tun einfach so, als wenn alles für die Ewigkeit ist und stellen uns damit bereit, für das was der Wirklichkeit entspricht, nämlich die Vergänglichkeit, zu leiden. Natürlich geht es nicht darum dieses Leiden in jedem Augenblick aufrecht zu erhalten, nur um der Tatsache der Vergänglichkeit gerecht zu werden. Im Gegenteil,
es geht darum zu erkennen, was es ist, was unvergänglich an uns ist, um damit die Vergänglichkeit ins rechte Licht zu rücken. Geschieht das einmal grundsätzlich, verändern sich die meisten gesellschaftlichen Werte! Nein, die persönlichen Werte, die menschlichen Werte, bleiben nicht nur die Selben, sondern rücken als unvermeidbares Ziel in unseren Fokus. Und wer nun glaubt, dass diese Werte weniger Gewicht haben, der soll den kommenden Text mit besonderer
Aufmerksamkeit lesen: Jeder von uns, als Mensch, kommt mit einer grundlegenden Funktionsweise. Genauso wie es jede andere Lebensform auch tut. Bei einer Katze z.B. fällt uns das nicht schwer zu identifizieren. Als Verständigung kommen klagende und verständige "Miau"-Laute hervor. Ein Kreischen bedeutet höchste Gefahr und wenn sie sich pudelwohl fühlt, schnurrt sie. Aktiv ist sie am liebsten beim Jagen von Beute. Als Jungtier anfänglich in Form des Spiels, und als
erwachsene Katze als tatsächlicher Jäger.
Nein, obgleich der Schönheit, als Jäger und Sammler hätte ich hier nicht unbedingt leben wollen. Von den Ureinwohnern weiß man heute, dass sie ihre "Futterfeinde" genauso abschlachteten wie große Zivilisationen es heute noch tun.
Während das menschliche Verhalten durchweg wesentlich umfangreicher ist, kennen wir vergleichbare Verhaltensformen durchaus. Als Kind erforschen wir die Welt auf spielerische Weise, während die erlernten Fähigkeiten gesellschaftlicher Kommunikation später durch Einsatz im Miteinander zum Tragen kommen. Gleichzeitig zeigen sich von uns bevorzugte Gefühle und Erlebnisse, während andere Ablehnung
hervorrufen. So ist das Bedürfnis nach Liebe, welche in vielfacher Form in unser Leben tritt, bei uns allen am stärksten ausgeprägt.
Die Formen der Liebe sind umfangreich. Liebe kommt zu uns, durch die Anerkennung anderer, durch Aufmerksamkeiten anderer und durch das Entdecken des individuellen Platzes, als menschliches Wesen, in dieser Welt. Als weiteren, von uns gewünschten Aspekt der Erfahrung, dürfen wir die Freude erwähnen. Auch sie gehört zu
den Grundbedürfnissen. Zwar lernen wir Freude aus unseren ganz persönlichen Erlebnissen zu ziehen, das Bedürfnis danach bleibt jedoch ein Merkmal des menschlichen Charakters. Zu diesen Grundbedürfnissen gesellen sich natürlicher Weise die Freiheit, und der Frieden.
Hier gräbt sich der nördliche Murray anhand seines Falls in den Felsen. Zwölf Besucher haben seither ihr Leben hier gelassen. Heute ist das Erreichen der Todesschwelle grundsätzlich verboten. Der sich unterhalb befindliche Wirbel, der alles in die Tiefe zieht, ist kategorisch abgeriegelt und das nicht beachten dieser Regeln wird mit hohen Strafen geahndet.
Wir alle haben das angeborene Bedürfnis in Freiheit und Frieden zu leben. Menschen die Genuss aus dem Leiden anderer ziehen dürfen unverhohlen als krank und als dem menschlichen Verhalten entfremdet gesehen werden. Schauen wir uns also unseren Grundzustand, und die Weise mit welcher wir die Welt erfahren einmal genauer an: Alles kommt in Form von Erfahrung über unsere Sinne an uns heran. Ohne
diese Art der Kommunikation mit der Umwelt wüßten wir wahrscheinlich nicht einmal über unsere eigene Existenz. Nun ist es gleichgültig welche Erfahrung wir gerade machen, zu guter Letzt, müssen wir über diese Erfahrung wissen, um sie gemacht zu haben. Unsere Sinne betreffend heißt das Folgendes: Wenn wir hören, dringt ein Schall, oder Klang an unsere Ohren, der durch unser Bewusstsein Bestätigung findet. Wir erkennen den Klang also über das Wissen, dass er
bei uns angekommen ist. Fühlen wir etwas mit unseren Händen, oder sogar mit unserem Herzen, ist es das Bewusstsein ,über welches wir es registrieren. Auch hier ist es das Wissen darüber das es stattfindet, welches die Erfahrung ermöglicht. Das Gleiche können wir auf alle anderen Sinneswahrnehmungen anwenden, immer bleibt es das Bewusstsein, das uns die gemachte Erfahrung ermöglicht.
Wasser ist und bleibt ein faszinierendes Element. Ohne Wasser kein Leben. Und wenn wir zuviel davon bekommen, scheint es das Gegenteil zu verursachen. Wir werden müde und depremiert. Dann hilft nur noch Sonnenschein. Lasst uns also rausgehen, sobald sie scheint. In Deutschland ist das ja nicht unbedingt garantiert.
Und natürlich finden wir das Bewusstsein nicht als separiertes Element. Im Gegenteil es ist so nahtlos mit der Erfahrung verbunden, dass wir es nicht einmal bemerken. Rückt jedoch unsere Aufmerksamkeit an erster Stelle auf das unumgängliche Bewusstsein, ändert sich tatsächlich unser gesamtes Verhalten.
Das Glück der Gegenwart ist wohl etwas, was man dann nur noch teilen will. Wie oft gehe ich damit schlafen und freue mich darauf von der Möglichkeit es zu teilen Gebrauch zu machen.
Um wirklich zu erkennen dass das nicht nur so ist, sondern dass es für jeden von uns erstrebenswert ist diesen Unterschied greifbar zu machen, wollen wir im Weiteren erörtern. Für heute will ich Euch folgendes Versprechen machen: Solange wir die Erfahrung als Auslöser für unsere Reaktion nehmen, bleiben wir im Kreislauf des menschlichen Leidens gefangen. Über Generationen geprägt bringt unsere ungefilterte
Reaktion immer wieder das selbe Leiden hervor. Erst indem wir uns unseres Grundzustandes, des Bewusstseins, bewusst werden, versetzen wir uns in die Lage unser Schicksal kreativ zu beeinflussen.
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Mit immer herzlichen Grüßen aus dem Norden Australiens
Richard C Rickert
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