Der Blick fällt hier auf die Whitsunday Inseln im Korallenmeer vor der Küste Bowens in Queensland. Selbst diese weitläufigen Gewässer werden immer wieder von Krokodilen heimgesucht. Es ist beim Schwimmen also Aufmerksamkeit gefragt.
Grund genug Liebe/r In Betracht dessen, was soeben global passiert, ist es sicher keine weithergeholte Idee nach einem Grund für all das zu suchen. Sobald uns einmal klar ist, dass das "Große Ganze" seine Ideen aus dem
selben Register zieht wie wir, beziehungsweise, das wir aus der gleichen Quelle schöpfen wie das "Große Ganze", dann muss es uns einfach erreichen, dass das was wir tun und denken einen direkten Einfluss auf unsere gesamte Welt hat.
Nun, dass sich das weithergeholt anhört ist nicht mehr als natürlich. In einer Welt, in der wir zunächst einmal dermaßen getrennt von allem und jedem zu sein scheinen, klingt eine Theorie die von Einheit spricht wirklich
fremd. Und doch ist es so, dass allem eine "Blaupause" zugrunde liegt. Alles entsteht und vergeht nach einem grundlegenden Muster. Meistens sind wir vorwiegend davon so beeindruckt, dass außer dem Staunen keine wirkliche Einordnung dieser phänomenalen Kraft stattfindet. Dabei sind wir es, die eine Wahrnehmung von dem haben, was uns in diesen Augenblick generiert. Ja sogar, und besonders ist davon das Element betroffen, ohne welches wir von gar keiner
Wahrnehmung sprechen könnten, dem Bewusstsein.
Immer wieder finde ich Warnschilder der Regierung, welche die Aufgabe haben unbedarfte Touristen vor den heimtückisch lauernden Dinosauriern zu schützen. Tatsächlich gehen Krokodile hunderte von Millionen Jahre zurück und gehören somit zu den Reptilien der Dinosaurier-Zeit!
Der Begriff des Bewusstseins, wird hier von mir immer weniger gerne gebraucht. Immerhin verlangt er von uns eine Konsequenz des Verhaltens, die sicher von den Wenigsten gern angegangen wird. Im Prinzip wollen wir einfach nur leben! Das sein, was wir geboren wurden zu sein! Eine Person mit Vergangenheit und Zukunft! Ein Wesen, welches an dieser wunderbaren Erscheinung "Welt" teilnimmt, einen Einfluss hat, und ein
absehbar erfolgreiches Leben zu führen im Stande ist, ohne Zweifel daran haben zu müssen. Nun, zum Einen ist ein solcher Lebensweg wesentlich abhängig von den Geschehnissen, die sich um ihn herum entfalten, und tatsächlich nehmen diese Ereignisse unter anderem einen großen Einfluss auf seinen Verlauf! Das brauche ich Dir nicht unter die Nase zu reiben. Die absehbaren Folgen einer kriegerischen Auseinandersetzung sind uns allen gegenwärtig. Aber auch ohne Krieg haftem dem
"normalen Leben" sowohl psychische als auch körperliche Leiden an. Die Frage also, die sich unweigerlich stellt, ist nach der Perspektive aus welcher wir unser eigenes Leben und das Anderer betrachten. Betrachten wir das Leben aus der Perspektive einer darin gefangenen Person, so veranlassen uns, Vergangenheit und Zukunft dazu, auf damit eine zusammenhängende, persönliche Geschichte zu re-agieren. Wir agieren also nicht in Bezug auf diese "höher geordnete
Instanz", welche das Muster der Blaupause stellt, um "Erdachtem" materielle Existenz zu geben, sondern re-agieren auf Ereignisse, welche, aus den Falten der Vergangenheit gegenwärtig Effekt auf die Zukunft nehmen. Diese Re-aktion wird dazu von dem gesteuert, was uns als Person in der Vergangenheit prägte und heute die Grundlage für unser Handeln bestimmt.
Für duzende von Kilometern über eine Schotterpiste durch Krokodil investierte Sümpfe zu fahren, war auch für mich neu. Es heißt: "Nähere Dich nicht den Ufern! Ein plötzlich herausschießendes Tier könnte Dein Ende bedeuten!"
Gleichzeitig glauben wir alle - wenn auch von Fall zu Fall mehr oder weniger sicher - an die Reise einer "Ewigen Seele". Glaube heißt "nicht wissen", und fällt damit in den Bereich der angenommenen Vermutung! Meistens entstehen diese aus den Erzählungen einer Geschichte, die sich oft vor tausenden von Jahren abgespielt hat und durch ihren Inhalt Kontakt zu dem in uns herstellt, was dazu veranlagt ist,
an einen übergeordneten Zusammenhang glauben zu wollen. Das ist keinesfalls zu verurteilen, sondern eine natürliche Verhaltensweise des Menschen, der, aufgrund seiner phänomenalen Wahrnehmung davon ausgehen muss, dass ein "höherer Sinn" das Ganze antreibt. In vorangegangenen Schreiben, deutete ich schon des öfteren auf Praktiken hin, welche uns dabei unterstützen eine tatsächlich gegenwärtige Erfahrung von dem zu machen, was allem zugrunde liegt. Ich gehe
hier davon aus, dass die, unter anderem, physischen Kräfte, in einem einzigen schaffenden Geist zuhause sind. Mit dieser Annahme sehe ich eine einzige Kraft, welche, aus dem was wir den "geistigen Bereich" nennen, eine "materielle Welt" entstehen lässt. Solange wir selbst uns auf das verlassen, was wir aus der Vergangenheit zu wissen glauben, solange werden wir vergangene Fehler nicht nur wiederholen, sondern neue entstehen lassen, allein um übernommenen Werten Recht und
Ordnung zu geben. Das entsprechende Verhalten ist derzeit in Bezug auf den Krieg in der Ukraine sehr deutlich zu erkennen.
Inzwischen bin ich im Girragun NP wo mir der Murray Wasserfall rund um die Uhr - mmh, die Seele reinigt? - Eines ist sicher, Wasser ist die Grundlage des Lebens. Es ist ein Element wie kein anderes, und wenn es fällt, wie hier, werden Energien frei, die Momentan auch schwer auszuhalten sind. Ich halte durch! Sieben Tage habe ich mir vorgenommen. Wir werden sehen was passiert.
Wie also lässt sich unser Verhalten langfristig verändern? In vorangegangenen Studien erkannten wir die allem zu Grunde liegende "Blaupause! Das Konzept nach dem das Leben zu entstehen und vergehen scheint. Oft sind diese erkennbaren Muster so umfangreich, dass sie bei uns oft nur noch ein kopfschüttelndes Staunen hinterlassen. Wollen wir uns diese Erfahrung jedoch zu Nutzen
machen, muss ein praktikabler Weg für die eigene Existenz eingeschlagen werden. Aus eigener Erfahrung darf ich behaupten, dass ein regelmäßiger Zugang in die eigene Stille messbare Folgen hat. Dabei kommt es anfänglich weniger darauf an größere Zeiträume mit geschlossenen Augen zu verbringen, sondern allein auf Momente in denen wir uns dafür entscheiden. Mehrmals am Tag ein Minutenintervall ist ein sehr positiver Einstieg. Unser Seesinn ist mit
Abstand der am stärksten ausgeprägte. Kontinuierlich wenden wir unseren Kopf, um den Bildern der Umgebung zu folgen. So setzen wir unser Gehirn, mit dem die Augen eine unmittelbare Verbindung haben, einer kontinuierlichen Flut an Informationen aus. Diese bedürfen ihrer Natur entsprechend der Verarbeitung, und somit sind wir dauerhaft damit beschäftigt aus der Außenwelt Informationen zu beziehen, die dazu dienen sollen den Zustand eines freudigen Lebens zu erzeugen.
Unterhalb des Wasserfalls, bieten sich große, von Steinen gesäumte "Billabongs" zum Schwimmen an. Wachende Ranger des Parks erklärten mir, dass die gefährlichen Reptilien nicht bis hier oben kommen. (Wir sind 90 Meter über dem Meeresspiegel). Als ich dann schließlich schwimmen war, suggerierte mir meine Angst und Vorsicht, dass die Reptilien von allen Uferseiten aus auf mich los gingen. Ja, so
funktioniert unser Geist! Einmal informiert, reagiert er auch, wenn es keine Notwendigkeit gibt.
Der vom Religion-Stifter Jesus Christus gegebene Hinweis auf die Anwesenheit der Quelle in uns besagte: "Es ist eine Bewegung und eine Ruhe!" Diese finden wir natürlicher Weise in unserem Atem. Es atmet und beinhaltet zwischen den Atemzügen einen Augenblick der Ruhe. Mit der bewussten Wahrnehmung dieser natürlichen Abfolge, nehmen wir Zuflucht zu dem, was das Leben eigentlich
ist! Im Laufe vieler Jahrtausende haben die unterschiedlichsten Kulturen der Welt praktikable Wege angezeigt, über welche wir die eigene Mitte finden können. Es ist ja nicht gerade so, als wenn wir von der erwähnten "Quelle" getrennt wären! Nein, im Gegenteil! Wir verkörpern diese Quelle, und haben die Macht uns für sie, und damit für uns, oder gegen sie, und damit gegen uns zu entscheiden. Zunehmender, bewusst wahrgenommener Einfluss dieser Quelle auf unser
Leben, bringt uns all die angestrebten Zustände wie: Liebe, Friede, Freiheit und Glück. Sie sind die Grundeigenschaften des Lebens selbst!
Das "Selfie" am oberen Wasserfall kommt nassgeschwitzt und mit Blutegeln vom Wandern durch den Regenwald an den Waden. Nun, selten gibt es Tage an denen nicht irgendeine Form von Insekt einem das Leben in "freier Natur" schwer macht. Aber verzichten darauf kann man trotzdem nicht. Nichts ist belebender als die "freie Natur"!
Ebenso sind diese Eigenschaften ein sicheres Maß, über welches wir den Zustand unseres Lebens beurteilen können. Verläuft das Leben im Sinne seiner Natur, spüren wir dieses, und dürfen sicher sein etwas richtig zu machen. Läuft es hingegen, durch den verstärkten Einsatz des Intellekts, auf Leid und Zerstörung hinaus, wiederholen wir die alten Muster der Geschichte! Insofern ist zwar die
Erinnerung an vergangenes Fehlverhalten wichtig, bedarf jedoch einer direkten Verbindung zur Leben schaffenden Quelle um neue, bessere Wege zu gehen! Wir haben also eine Aufgabe! Und gleichgültig, ob wir in einem alternativen Verband verändernder Initiativen tätig sind, oder allein in unserem kleinen Bereich als Individuum agieren, wir alle tragen zur Entwicklung des "Großen Ganzen" bei!
Und was ist in Gottes Namen Schönheit? Es ist das was wir sehen, weil wir dazu gemacht wurden es zu erkennen. Schönheit liegt in den Gründen der Seele!
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Mit herzlichen Grüßen aus der Welt, aus der wir alle stammen.
Richard C Rickert
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