Die geologische Geschichte eines Urmeeres zeigt die Kristallisierung von Sodium, Aluminium und Silizium (Quarz). Zu dieser Konstellation gehört auch das Vorkommen von Gold. Alles ist heilig, das wird überdeutlich, wenn die Strahlung einen für Tage trägt.
Grundwahrnehmung und Verhalten Liebe/r „Die Welt ist atemberaubend schön!“, solche, oder ähnliche Gedanken wallen in mir, mit dem täglichen Eindruck, dem ich
Zeuge sein darf. Und so, ist es wahrscheinlich mit Allem, was uns die Natur bietet. Sie ist nicht immer „angenehm“, aber erstaunlich, und das persönliche Blickfeld erweiternd mutet sie uns an. Es ist das „Lebendige“ was fasziniert! Und mit dem Lebendigen meine ich durchaus nicht nur die sich erweiternden, organischen Strukturen, wie Pflanzen, Tiere und Menschen. Nein, zu ihnen, zu diesen „lebendigen Strukturen“ gehört alles Vorhandene, alles Gegenwärtige, jegliche Form der
Erscheinung. Auch Steine, Gebirge und Gebäude.
Als Unterschlupf und kultureller Ort stellt sich diese natürliche Höhle für die Ureinwohner über Jahrtausende bereit. Hier fällt es nicht schwer die "Traumzeit" als eine generelle Wahrnehmung zu erkennen. Und wir Europäer sollten verstehen, dass diese, in unseren Augen "Steinzeitmenschen" eine Entwicklung durchliefen, die ihnen erlaubte, das beanspruchte Land für 50 000 Jahre in Balance zu
halten.
Im Allgemeinen sind wir ja als menschlicher Teil einer sozialen Verbindung in eine Art Verhaltensmuster geprägt. Wir „funktionieren“ im Rahmen eines eingeprägten Musters unserer Gesellschaft und genießen die Vor- und Nachteile, welche daraus entstehen. Wenn wir dann – zu dem was wir bereits kennen – etwas Neues entdecken, was uns gefällt, so fühlen wir uns bereichert. Für uns im Westen sind
das oft Produkte, oder Erfahrungszustände die uns guttun, welche diesen beglückenden Effekt mit sich bringen. Für andere, ärmere Menschen unseres Planeten sind das meist Dinge, oder Umstände, die für uns völlig normal, ja schon fast langweilig erscheinen. Worauf ich hier bemüht bin, anzuspielen, sind weniger die moralischen Verpflichtungen einander gegenüber, sondern mehr die Tatsache, dass wir alle intuitiv nach Erweiterung unserer Lebenserfahrung
streben. Immerhin, so sollten wir bedenken, sind die Umstände, in denen wir uns befinden nicht zufälligerweise genauso wie sie sind, sondern alles an dem was wir empfinden, einschließlich unsere eigene Gegenwart, entspricht einem „gegebenen“ Umstand, einem entstandenen Bild, an dem wir ursprünglich nicht das geringste Mitwirken bezeugen können. Plötzlich waren wir da! Zunächst einmal als undefinierter Empfänger von nahtlos ineinander übergehenden Erfahrungen, und später
als integrales Wesen, welches sich in der Lage findet, Erfahrungen als Wahrnehmungen voneinander zu trennen. Alles jedoch war und bleibt ein uns gegebener Zustand, in dem wir uns finden! Lasst uns das doch einmal für einen Augenblick sacken lassen!
Solche Strukturen zeigen die mineralogischen Urgesteine, auf deren Grundlage unser Bewusstsein evolvierte. Oder sind auch sie eher eine Folge dieses Bewusstseins, was als Grundlage aller Existenz dient!?
Es ist nicht etwa so, als wenn wir uns an die Wirklichkeit gewöhnen könnten und damit wäre dann der Prozess abgeschlossen. Nein, er, der Prozess, ist in kontinuierlichem Fortschritt, unaufhaltsam in immerwährender Veränderung begriffen. Das Wesentliche, was es dabei zu entdecken gilt, ist die „Unveränderlichkeit“ dieser Tatsache. Für gewöhnlich macht uns eine solche Entdeckung eher Angst. Wir wollen keine
Veränderung. Wir wollen uns im Gewohnten sicher fühlen. Je weniger Veränderung, desto größer die Verlässlichkeit und damit die Sicherheit in welcher wir uns wiegen. Gleichzeitig jedoch, wollen wir auch erleben. Wir wollen die Aufregung der Freude, das bestätigende Gelächter mit Freunden und Familie. Die Familiarität, sowohl mit unserer Umwelt, als auch mit den Menschen die uns umgeben. So stellt sich die Frage, wie das Eine mit dem Anderen verbunden werden
kann!? Ich denke, dass uns die gestellte Frage alle zentral betrifft. Die Antwort auf sie stellt unser gesamtes Verhalten ins rechte Licht. Nun gehört eben zu diesem Verhalten nicht nur der tägliche Umgang miteinander, sondern sowohl der Umgang mit der natürlichen Grundlage, welche die Aufgabe hat, uns zu erhalten, als auch der Umgang mit Macht und Besitz.
Dieser Anblick, ist für den ehemaligen Keramiker eine besondere Offenbarung. Die älteste Steinformation der Welt, die "Flinders Ranges", zeigen hier wie sich ein steinener SLAB aus dem Erdinneren an die Oberfläche drückte. Das ihn umgebende Gestein muss formgebend der erscheinenden Masse eine Richtung gegeben haben.
Wir sprechen also über ein wirklich zentral, uns alle betreffendes Thema. Und wie es die Natur der Umstände so mit sich bringt, ist diese entscheidende Antwort wunderbar einfach und für jeden von uns umsetzbar! Es geht um das kontinuierliche Entdecken des Schaffensmusters der Kraft, welche alles hervorbringt. Du siehst, man ist keineswegs gezwungen ihm – dieser Schaffenskraft – einen
Namen zu geben. Allein die Bemühung sie in allem zu erkennen hat ein wesentlich größeres Verständnis zur Folge, als es eine religiöse Geschichte je haben könnte. Damit will ich keineswegs sagen, das Religion fehl am Platze wäre. Jedoch ist sie, eben durch ihre Geschichte, an die wir glauben, immer eine Einschränkung der lebendigen Wirklichkeit. Wir halten uns an den Glauben an eine Geschichte, anstatt der gegenwärtig aktiven Wirklichkeit Aufmerksamkeit zu
schenken. Das Wesentlich, das Leben, die Existenz der Erscheinung, hat eben nicht nur vor tausenden von Jahren stattgefunden, sondern findet gegenwärtig sowohl in uns selbst als auch um uns herum in vollem Ausmaße statt. Und nein, die Gegenwart in ihren unendlichen Facetten, muss nicht verwirrend sein, solange wir dem Zugang zur eigenen Stille – in der die hier wirkende Kraft ihre Heimat hat – Raum und Zeit geben. Diese wunderbare Kraft,
Gott, das Universum, oder wie immer wir es nennen wollen, ist jetzt, in diesem Augenblick, in aller Existenz gegenwärtig! Das Besondere an dieser Wirklichkeit ist ja eben, dass wir, die wir uns als Individuum erfahren, als in sich abgeschlossene, und damit vom Rest getrennte Persönlichkeit, keinesfalls von dieser Kraft getrennt sind. Sie ist es, welche die Myriaden von körperlichen Prozessen, in jedem Augenblick ablaufen lässt. Weißt Du!? Jetzt! In gerade diesem
Augenblick!
Und das Wunderbare an sich ist ja, dass diese Kraft, deren unmittelbares Teil wir sind, nach einem Gesetzt der unverrückbaren Harmonie handelt. Entscheidungen, die wir aus persönlichen Erwägungen treffen, sollten also unbedingt diesen harmonischen Entwicklungsprinzipien entsprechen, um positiv für uns und unsere Umwelt zu sein.
Das dieses Reptiel, der "Blue Tongued Lizzard", ein Bewohner der Wüste ist, ist nicht schwer zu erraten. Fast könnte er, einem lebendigen Stein gleichend, ein Fossil sein, das, für den Augenblick der Begegnung, die Zeit stillstehen lässt.
Sagen wir mal so: Unser Intellekt hat in der unmittelbaren Vergangenheit und der Gegenwart eine überaus starke Betonung erfahren! All unsere anderen Fähigkeiten; wie die der Vorahnung, des Mitgefühls, der inneren Sicht, der emotionalen Teilnahme am Ganzen, wurden durch die ausnahmslose Bestätigung des Intellekts weitestgehend
ausgeblendet. Auf Grund dieses Verhaltens, wenden wir uns entschieden, gegen das natürliche Verhalten dieser Harmonie erzeugenden Kraft, welche allem zu Grunde liegt. Und natürlich wenden wir uns nicht nur allgemein gegen die Schaffenstendenzen dieser Kraft, sondern gegen unsere ganz persönliche, harmonische Entwicklung. In Harmonie mit sich selbst und der Umwelt zu sein bedeutet erfüllt und glücklich zu sein. Es bedeutet den Organen unseres Körpers das zu geben, was
sie brauchen, um gut zu funktionieren und uns dafür mit Wohlgefühl zu belohnen. So einfach wie das klingen mag, aber jede Form von Problematik entsteht zunächst einmal aus der menschlichen Entscheidung sich dem untergründigen, natürlichen Prozess entgegenzustellen.
Harmonie und Lebensfreude braucht schon die richtigen Grundlagen. Welche von denen jedoch fehlt uns? Könnte es sein, dass wir dem denkenden Geist zuviel Aufmerksamkeit schenken!?
Einstein formulierte einmal: „Wir müssen uns entscheiden, ob wir in einem feindlichen, oder uns Wohlgesonnenen Universum leben!“ Das ist natürlich eine recht allgemeine Sichtweise, die hier unser großer Gelehrter anspricht. Auf unsere persönliche Lebensebene gebracht erweist sich diese Erkenntnis jedoch als grundlegend förderlich. Ich fordere Dich also auf, Dein ganz persönliches Licht
zu entzünden, indem Du beginnst Deinen Ursprung in allem zu erkennen, damit nicht nur Du, sondern alle um Dich herum den Verlauf des Weges folgen können.
Viel Freude dabei!
Der Tagesabschluss trägt meist die Botschaft einer immerwährenden, auf's Neue entstehenden Schönheit. Diese finden wir in uns selbst, und setzen jede Form von künstlerischem Ausdruck ein, sie zu bestätigen.
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Ganz herzlich von "Down Under"
Richard C Rickert
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