Erst bei genauem Hinsehen werden die kleinen Höhlen der Funnelweb-Spider sichtbar. In Europa haben wir sie im im Gartenboden, wo die Bewohner Kleinstinsekten fangen, damit alles in Balance bleibt.
Das tägliche Regime… Liebe/r Wir sind also mitten in unserem Tagesablauf. Alles gehört dazu! Von morgens bis zum späten Abend, und des Nachts träumen wir, oder fallen in einen besinnungslosen Schlaf. Wenn Du mir eine Minute
gibst, sag ich Dir, worauf ich hinauswill. Zuerst jedoch die Fakten! Deine, meine, unsere Identität liegt bei dem, was wir zu sein scheinen. Eine körperliche Wirk-Lichkeit. Obwohl wir sie zu kennen glauben, ist sie uns weitestgehend unbekannt. Zu viele Funktionen laufen parallel. Zu viele, organisch unabdingbare Vorgänge laufen ab, als wenn es sonst kein morgen gäbe. Und Du weißt es! Liefen diese Vorgänge nicht ab, gäbe es tatsächlich kein morgen. So der Schlaf. Träumen tun
wir - wir haben es erforscht, wir wissen es – im Rem-Schlaf. Das ist, wenn unser Gehirn schon wieder voll aktiv wird und unsere Pupillen hin- und herzucken. Vorher jedoch sollte es einen Tiefschlaf geben. In ihm lassen sich Theta-Wellen im Gehirn messen. Sie sind von einer Sorte, die Gelassenheit und Harmonie über den ganzen Körper ausbreiten und dabei die Voraussetzung bieten all unsere Organe regenerieren zu lassen. Wir brauchen diesen Tiefschlaf also als Grundlage einen
energiereichen Tag zu genießen, um Dinge zu bewegen, die ganz speziell wir sehen und zu unserer Aufgabe machen.
Was sich natürlich ständig verändert, ist die Vegetation um diese gigantischen Steine. Sie liegen wo sie liegen und werden nur durch Gewalten bewegt, die in einem kurzen Menschenleben zum Glück nur höchst selten vorkommen.
Du weißt es! Worauf ich hinaus will, ist die grundlegende Erkenntnis, dass es ausser dem, was wir „Gott“ nennen, nichts gibt! Für einen Augenblick nun, wollen wir versuchen das Wort nicht mit einer religiösen Vorstellung zu verbinden, sondern es auf die Dinge zu beziehen, die sowohl mit uns als auch durch uns und um uns herum geschehen. Halten wir inne und folgen bewusst unserem Atem, so ist das zwar
„unser“ Atem, aber gegeben und angeschlossen ist und bleibt er an das „Große Ereignis des Lebens“! Doch, doch, wir haben auch eine „Individualität“! Die uns ebenfalls gegeben wird, und zwar in diesem Moment des lebendigen Geschehens. Kürzlich sah ich eine Doku kommentiert von Sir David Attenborourgh. Sie schilderte den Verlauf der Erdgeschichte über viereinhalb Milliarden Jahre. Unfassbar, und doch in unserer Zeitrechnung gemessen. Wirklich in der Lage diese Zeitrechnung
zu erfassen sind wir ja tatsächlich nicht. Eine Generation, zwei Generationen, die historische Geschichte, ein paar tausend Jahre und dann hört’s mit dem wirklichen Verstehen auf. Ja, wir können Ewigkeit fühlen, zum Beispiel wenn wir bewusst Atmen. Es erscheint uns – solange wir uns erlauben, uns in den selbstverständlichen Vorgang zu entspannen – als wenn dieser Atem schon immer dagewesen wäre, nur dass er im organischen Leben eine Form angenommen hat, welche den Zusammenhang, zwischen
Existenz und Ewigkeit auf nicht materieller Ebene erfühlen kann.
Alles in der Natur - und wir gehören auch dazu - vermittelt einen Eindruck dieser unglaubliche Vielfältigkeit, Präzesion, Harmonie und zielgerichteter Entwicklung. Das ist, was wir sind, und unsere Gegenwart, unser Bewusstsein ist ein Ausdruck dessen!
Und damit sind viele von uns auch schon an ihrer Grenze der Wirklichkeit. Denn begreifen, und damit kontrollieren, lässt die Ganzheit, zu der wir gehören sich nicht.
Lassen wir das Gefühl jedoch zu, öffnen wir die Tür zu dem Raum, aus dem wir kommen… und in den wir – jeder auf seine Weise – schon bald wieder einkehren. Es ist der Raum der
Liebe! Ja, ich weiß, auf gewisse Weise ist diese Aussage eine Ungeheuerlichkeit. Wie kann ich mir anmaßen, einen solchen Zusammenhang herzustellen, obwohl die menschliche Welt diesen doch augenscheinlich aus dem Fokus verloren hat!?
Das hatte sie schon immer! Und schon immer hat es die gegeben die diesem Fokus auf die ein oder andere Weise gefolgt sind. Um diesem inneren Ruf nachzugehen, ist alles zulässig. Gebet oder Meditation zeigen zwar
zielführende Wirkungen, beziehen sich aber letztlich auf den Augenblick des Lebens, und der findet statt, ob wir es nun mitbekommen oder nicht.
Die Furt zwischen diesen Felsen zeigt den Einfluss laufenden Wassers über unfassbare Zeiträume. Und was kommt dabei heraus? Formen wie sie die Fruchtbarkeit des Lebens hervorbringt! Man muss nicht speziell so orientiert sein um diese Ähnlichkeit zu assoziieren.
So kann das bewusste Schreiten durch den Park, das Beugen um der Betrachtung einer Blüte Willen, die Wertschätzung matschiger Wege im Wald oder auch das Betrachten einer Schneeflocke zielführend sein. Die Sensibilität, die eigenen Körperwahrnehmungen in unser Augenmerk zu rücken, ist eine wunderbare Entscheidung! Sie hat die Kraft - aus meiner sicherlich eingeschränkten Sichtweise betrachtet –
die „Unglaublichkeit“ des Lebens in unseren wahrnehmenden Mittelpunkt zu rücken! Nein, dafür müssen wir unser Leben nicht verändern. Zumindest nicht äußerlich. Allein das Zentrum, die innere Kommunikation sollte ausgerichtet werden. Und damit sind wir dann auch beim Muster des Lebens selbst. Beobachte einmal die Oberfläche eines vorbeiziehenden Flusses. Ich glaube es gibt kaum ein anderes Medium, was ähnlich deutlich spricht wie Wasser.
Es gurgelt und windet sich in immer währenden Spiralen. Es schäumt, schlägt runde Blasen die platzen und an ihrer Stelle tausend andere entstehen lassen. Das Licht glitzert in der spiegelnden Oberfläche und die Pflanzen wiegen sich in seinem kühlen Nass. Das Leben hat begonnen und bringt in seiner Vielfalt immer Neues hervor. So integral sind wir mit ihm, dem Wasser, verbunden, dass unser
Leben ohne es sofort in Frage gestellt wäre.
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Herzliche Grüße aus dem Leben,
Euer Richard C Rickert
Bitte das Video in den Kommentaren bedenken. Danke!
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