Diese Verbindung scheine ich mehr und mehr auch in mir selbst zu erkennen. Wir glauben zwar eine Persönlichkeit zu sein, die durch Prägung und Geschichte in die gegenwärtige Konstellation unserer Welt passt. Suchen wir jedoch, auf dem Wege verlorenes Glück wiederzuentdecken, nach dem wahren Kern dessen suchend was wir dauerhaft sind, erleben wir die Auflösung gewohnter Grenzen während wir das „Unbekannte“
zulassen.
Das mag zunächst einmal erschreckend klingen, und das ist es auch, wenn wir an den gewohnten Facetten unserer Persönlichkeit festhalten.
Wollen wir jedoch das Erleben eines unbedarften Kindes in gereifter Form eines „selbsterkannten Erwachsenen“, müssen wir uns auf das „Unbekannte“ einlassen.
Und so unbekannt wie es uns zunächst erscheint, ist es dann nämlich doch nicht. Immerhin verbringen wir unsere eigentliche, dauerhafte Existenz im dem
Bereich, den wir, aus dieser materiellen Warte, als „geistig“ bezeichnen müssen.
Für diejenigen, für die eine solche Aussage als fiktiv (also als „nicht greifbar) bezeichnen, möchte ich an dieser Stelle auf die Radiowellen aufmerksam machen, welche wir tagtäglich für den Empfang aller elektronischen Übertragungen nutzen. Der uns umgebende Raum erscheint uns als leer, während er in Wirklichkeit…