Planmäßiges Vorbeifahren endlich verboten….
Liebe/r
Planmäßiges Vorbeifahren verboten….
Liebe/r
Auf dem Weg nach Süden waren Zweifel darüber aufgetaucht, ob ich in die richtige Richtung fahre. Nachdem ich eine Nacht an
einem See verbracht hatte, drehte ich kurzerhand um und fuhr die 120 km wieder zurück dorthin wo ich hergekommen war und darüber hinaus.
Aus der Erinnerung war mir die Bylong Valley Road bekannt. Ja, ich war sie schon gefahren, als ein Großteil noch unbefestigt war. Überhaupt ist das wohl auch ein Teil der Entwicklung der letzten zwanzig Jahre. Die Straßen sind allgemein viel besser geworden.
Nun, was man hier „viel besser“ nennt, geht für deutsche Verhältnisse gleich in
die Siebziger Jahr zurück. Die Landstraßen sind weiterhin wie die Oberfläche eines bewegten Meeres, sodass ich mit meinem Gespann immer in einer stetig rollenden Bewegung fahre.
Ziele setzen ist wohl ein wesentlicher Teil jeglicher Reise, dennoch liegt das eigentliche Ziel eines alternden Menschen im Erleben der Gegenwart.
Wie oft in meiner geschäftlichen Laufbahn verschob ich den Besuch angepriesener Orte der Natur auf später. Ja, es gab so viele wichtige Dinge zu
erledigen, von denen man ja nun nicht allein abhängig war. Familie, Geschäft, Angestellte, alle hingen am Erfolg der Tour auf der ich mich gerade befand. So war es also mehr als legitim die eigenen Interessen auf später zu verschieben.
Die wenige Plätze, an denen ich damals anhielt, waren entweder Naturschauspiele, die sich unmittelbar an der Straße befanden, oder Friedhöfe, die ebenso gut sichtbar von der Straße auf einen kurzen Sparziergang einluden.
Vielleicht sollte ich
meine Affinität für Friedhöfe mit ein paar kurzen Sätzen erläutern:...