Manchmal bedarf es einer Forderung, in Form gewollter Konzentration danach, manchmal, oder für die meisten von Euch wahrscheinlich meistens aber liegt die Wahrnehmung dieses größeren Selbst in der Entspannung.
Aus dieser Entspannung heraus, sind wir in der Lage Schönheit zu erkennen und stellen fest, wie ich bei diesem Gang, dass dieselbe Schönheit auch uns hervorbringt.
Ich weiß aus eigener
Erfahrung natürlich, wie sehr das gesellschaftliche Urteil, mit dem wir groß wurden, an den meisten von uns nagt. „Ich bin Dieses, ich bin Jenes. Meine Nase, die Ohren, der Haaransatz usw und so fort. Alles Urteile, die wir dann oft ein Leben lang mit uns herumtragen, und unter deren negativen Auswirkungen wir oft einen permanenten Leidenshintergrund aktiv halten.
Mit Leidenshintergrund meine ich diesen Schatten, welcher, mag er auch noch so blas sein, das ungehinderte
Glück des in uns wohnenden Kindes – welches wir alle ein Leben lang in uns tragen – verschleiert. So suchen wir nach diesem Lachen, dieser ungehinderten Freude, wach und durchtränkt mit Selbstverständlichkeit, durch den Tag zu gehen.
Fast sollte man annehmen, dass dieser Zustand außergewöhnlich sein muss, da die tägliche Sorge um die pünktliche Bedienung unserer Verpflichtungen, immer den Vorrang hat, immer das eigentliche Leben dominiert.