Da lebe ich also nun über dreißig Kilometer von einem dreitausend Seelen Ort – Coonabarabran -, der, wie so viele Orte, Gegenden und Plätze, seinen Namen aus der Aboriginal Sprache bekam. Die Ureinwohner werden jedoch, nach wie vor, verurteilt und an den Rand drängt.
Wir, Menschen europäischen Ursprungs, haben ausgeprägte Lebensformen entwickelt, die sich, über die Jahrhunderte,
als vorteilhaft für den Einzelnen, aber zerstörerisch für den Planeten entpuppten.
Selbst Schicht übergreifende Maßnahmen, wie sie in Kernländern, wie Deutschland, Anwendung finden, sind nicht, oder kaum in der Lage die Gemüter zu einigen. Woran liegt das?
Überall auf der Welt zeigt sich das gleiche Phänomen. Menschen fühlen sich in die „Ecke“ der Gesellschaft gedrängt und zeigen Bereitschaft ihren Standpunkt mit Gewalt zu vertreten.
Unlängst lässt sich das auf dem
Bundesgebiet registrieren, findet aber weltweit und überall statt.
Es liegt eine grundlegende Entwicklungsveränderung an! Egal von welchen Schichten der Weltbevölkerung wir sprechen, wir sitzen alle im gleichen Boot. Und, so darf man sicher sagen, wird es uns allen an den Kragen gehen, wenn diese dringende Veränderung nicht stattfindet.
Jetzt, in diesem Augenblick sind wir, ist die Einzelne in ihrem/seinem Umfeld gefragt.
Gefragt den entscheidenden Beitrag zu
leisten, der zu leisten vom Weltgefüge gefragt ist. Der Beitrag, welcher tatsächlich von der einen, alles umfassenden Schöpferkraft gefragt wird, die im Herzen des Gesamtgeschehens steht.
Wenn ich uns daran erinnere, dass all die Myriaden von körperlichen Funktionen, die in jedem unserer lebendigen Augenblicke stattfinden, um dem, was wir „Ich“ nennen Leben und Existenz zu verleihen. Und, wenn ich weiter darauf hinweise, das wir, wenn überhaupt, nur den allergeringsten Einfluss auf diese
Zusammenhänge nehmen, und uns trotzdem als Individuum mit Eigenständigkeit empfinden, dann möchte ich anzeigen, wie sehr wir mit jedem anderen Menschen, ja mit jedem anderen Leben verbunden sind.
Alle unterliegen dieser selbsttreibenden Kraft, und kaum einer honoriert diese. Immer steht das Ego, der Überlebenswille im Mittelpunkt unserer kleinen Welt.
Gleichzeitig vergessen wir das, was wir mit allen Menschen und mit dem gesamten Rest der Welt teilen!
Diese
Verbundenheit spürbar zu machen, für uns selbst, als auch für unser Gegenüber, ist nun unsere Aufgabe!
Im ersten Augenblick mag das überwältigend klingen, ist aber, im Detail betrachtet sehr, sehr einfach.
„Lasset die Kindlein zu mir kommen!“ heißt es da irgendwo in einem der alten Texte.
Die „Kindlein“, stehen für das Symbol der Einfachheit.
Während wir umfassende Meinungen vertreten, unserem Gegenüber mit Vorurteilen begegnen und der Bereitschaft unser
Hab und Gut mit Gewalt zu verteidigen, bewirkt diese, von uns selbst bewirkte Trennung, das was zu Hass und Auseinandersetzung führt.
Nur solange wir, in unserem kleinen, privaten Leben Zuflucht zu diesen Reaktionen nehmen, können Kriege auf der großen Ebene existieren.
Sobald wir aber mit aller Konsequenz Bereitschaft zeigen, den Anderen zu lieben, ihr/ihm mit Wohlwollen begegnen und hilfsbereit zur Seite stehen, kann sich, und wird sich, das große Feld der globalen
Aktivität an diese Schwingung anpassen.
Was ich zu sagen versuche ist das, was unsere Physiker uns seit Jahrzehnten versuchen zu vermitteln: Alles ist Eins und alles ist Schwingung!
Schwingungen im Austausch miteinander, gehen in Resonanz.
Im Klartext heißt das: So wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es auch heraus.
Die Kriege der Welt, sind also unsere Kriege, solange ich auch nur die geringste Tendenz zeige mein Verhalten in der Welt auf dem Prinzip
der „Trennung“ beruhen zu lassen.
Was wir tatsächlich wollen, ist die Rückkehr in die Einheit.
Die unvermittelte Suche nach Glück, ist nichts Anderes als das.
Ich nehme als Mensch eine individuelle Form an und suche automatisch in der Außenwelt nach der Erfüllung, die ich mein Eigen nannte, solange es meine individuelle Form noch nicht gab.
Innerlich ist diese Erfüllung, dieser Friede immer für uns zugänglich.
Erst jedoch, wenn wir diesen nach
Außen bringen, einfach nur, indem wir liebevoll, friedlich und verständnisvoll mit unserem Gegenüber umgehen, wird sich dieser Friede auch in der Außenwelt zeigen.
Fühlt Euch alle vom Leben geliebt!
Die in uns pulsierende Kraft ist das Leben und uns so nahe wie nichts anderes.
Herzlich,
Euer Richard C Rickert