Wer wir wirklich sind
Das Leben selbst will von uns nicht nur gelebt, sondern auch, damit wir es richtig leben können, erkannt werden.
Einer der wichtigsten Aspekte
unserer menschlichen Beschaffenheit scheint mir der folgende zu sein:
Alles, was uns berührt, sei es ein Gedanke, ein Gefühl, oder ein Ereignis, es ist immer von kurzer Dauer.
Nun, natürlich gibt es auch solche die sich in der Endlosschleife befinden, und dadurch einen dauerhaften Eindruck hinterlassen. In ihrer tatsächlichen Beschaffenheit jedoch, sind sie alle von
kurzer Dauer und damit vergänglich.
Dem gegenüber steht das, was all diese Eindrücke bewusst registriert. Wir bezeichnen es schon als Kleinkind intuitiv als „Ich“. Niemand lehrt uns „Ich“ zu sagen, und sowie unser Lebensweg fortschreitet, wird das „Ich“ als etwas empfunden, was sich nicht verändert, sondern sich gleichbleibend durch unser gesamtes Leben zieht.
Gedanken und Gefühle, und die
damit verbundenen Einstellungen der Persönlichkeit, verändern sich im Laufe der Zeit, ähnlich wie das Wachsen und Altern des Körpers, während die Funktion, mit welcher wir die Gedanken, Gefühle und Einstellungen wahrnehmen kontinuierlich die Selbe bleibt.
Schon in früheren Ausführungen machte ich darauf aufmerksam:
„Ohne Bewusstsein, keine Welt!“
Wir wären also ohne Bewusstsein, ohne das, was uns Gedanken, Gefühle und Positionen der Persönlichkeit nahe bringt, gar nicht vorhanden. Zumindest nicht, als die Person die sich bewusst mit „Ich“ bezeichnet.
Bezug auf dieses Bewusstsein nehmend, welches sich unverändert und unbeeindruckt von dem, dessen es sich bewusst ist, als Grundlage unserer Existenz zeigt, wird mir klar, dass es mir nicht nur die Basis meiner
eigenen Existenz vor Augen führt, sondern ebenso die Existenz der Welt um mich herum.
Meine, damals kindliche Frage, wie denn Gott, die Urkraft der Schöpfung, in allem gleichzeitig sein kann, ist hiermit beantwortet. Es ist das Bewusstsein selbst, welches zum „Licht der Welt“ wird, indem mir bewusst wird, dass alle Existenz aus dieser einen Quelle stammt.
Es, das Bewusstsein, liegt an den
Wurzeln der Schöpfung, nicht die dadurch wahrgenommene Materie!
Sie ist ein Resultat seiner – von unseren Physikern nachgewiesenen – Schwingung.
Stellt Euch einmal vor, was passieren würde, kämen wir alle zu dieser grundlegenden Erkenntnis!
Ich meine, Körper und Persönlichkeit sind vergänglich, aber das Bewusstsein, welches sich in allem manifestiert, bleibt ewig, zeitlos
und allzeit eines.
Das anerkennend, würden wir für andere, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen, das Gleiche wollen, wie für uns selbst.
Kriege wären ausgeschlossen. Misshandlungen undenkbar, und die Erde würde als Teil von uns selbst erkannt.
Mit einem herzlichen Gruß von „Down Under“,
Euer, Richard Christian Rickert