Den Schlaf erkennen…
So wie das Leben selbst, nehmen wir den Schlaf als eine Gegebenheit an, der zu folgen, uns einen besseren Tag beschert.
In den meisten Fällen hört aber da schon das Verständnis auf.
Die drei bekanntesten Bewusstsein-Zustände, Wachen, Träumen, Tiefschlaf, sind wie eine Eigenschaft, die das menschliche Leben nun mal mit sich
bringt. Basta!
Das es jedoch möglich ist, durch ein tieferes Verständnis dieser Zustände ein wesentlich erfüllteres Leben zu leben, sollte, gemessen am Wissensstand Heute, eine zunehmende Selbstverständlichkeit sein.
So zeigen unsere Träume durchaus Zusammenhänge auf, durch deren Verständnis wir unser Leben mit Wachstum unterstützen können.
Auch der Tiefschlaf wird mit modernsten Geräten gemessen, inzwischen mit den fortgeschrittenen Zuständen einer tiefen Meditation
verglichen.
Und was ist es eigentlich, was da passiert?
Auf die wissenschaftlich fundamentale Frage: Was ist Bewusstsein?, haben sich die folgenden drei Antworten als wegweisend kristallisiert:
- Bewusstsein ist das, in dem alle Erfahrungen stattfinden.
- Bewusstsein ist das, mit dem alle Erfahrungen bewusst wahrgenommen werden.
- Bewusstsein ist das, aus dem Alles entsteht.
Die Letzte der Antworten ist wohl am schwersten zu akzeptieren.
Wenn man jedoch die Bedeutung in einen religiösen Kontext stellt, dann hieße das soviel wie: Das die schaffende Quelle, Gott, Bewusstsein ist.
Nie zuvor hatte ich das Gefühl der Wahrheit so nahe zu sein.
Natürlich lässt sich dieser Zusammenhang nicht rationalisieren.
Menschliche Worte kennen nur den Kontext einer begrenzten Welt und können sich deshalb auf ein grenzenloses Bewusstsein nur emotional einlassen.
Wenn ein liebgewordener Mensch diese Erde verlässt, ist es gleichgültig wie viel wir wissen. Die Grenzen des menschlichen Verständnisses erfordern das Gefühl der Trauer über den Verlust.
Dabei ist die Wirklichkeit des ewigen Ursprungs unseres Lebens, das, was uns mit dem Glück beschert, was wir in allem Weltlichen vergeblich suchen. Zu
dieser Erkenntnis sind wir fähig!
Der Bezug also, zu dem was wir tatsächlich sind, kann den Verlauf unseres Lebens uneingeschränkt positiv beeinflussen!
Herzlich, Euer
Richard C Rickert