Ein Wort zur Essenz
Was uns als Religion, als „Erinnerung“ bekannt ist, lebte schon immer und auch heute in uns. Die „Erinnerung“ braucht heute nicht mehr über gepflegte Rituale das Licht der Gegenwart erblicken, sondern kann von uns, ganz unabhängig von Standort und Aufgabe im Augenblick der Wahrnehmung erkannt werden.
Ja, genau dazu sind wir angehalten!
Um die Essenz des
Lebens, den Geist der Schöpfung, mit einem materiellen Verständnis in Harmonie zu bringen, lebten wir uns immer tiefer in die Gewohnheit der Trennung hinein. Wir, einmal von den universellen, göttlichen Kräften ins Leben entlassen, wie ganz auf uns selbst gestellt, allein gegen den Rest der Welt.
Dabei ist das Gegenteil der Fall. Das Leben pulsiert in uns „Jetzt“!
Wir sind und waren nie von der Quelle getrennt. Die Quelle ist das, was uns Bewusstsein gibt. Sie ist mit uns in jedem
Augenblick, schenkt uns die intelligenten Funktionen des Körpers und das großartig, harmonische Zusammenspiel der Ereignisse. Es ist frei von Urteil, frei sich nach unseren Entscheidungen zu ent-wickeln, während wir, oft unbewusst unserer einflussreichen, kreativen Kräfte, eine Zukunft erschaffen, von der wir oft nicht einmal wissen, dass wir sie verursacht haben.
Lasst uns das erkennen, was uns schon immer mit der Quelle identifizierte. Das „Ich bin“. Wir sagen es, und wissen kaum, was
wir meinen. Es war schon immer dasselbe. Egal in welchem Alter wir es einsetzten. Und selbst heute, nach so vielen Jahren des Lebens, meinen wir noch immer das eine Ich, das, was wir schon immer waren, und für alle Ewigkeiten sein werden.
Es birgt in sich unsere größten Werte: Liebe, Frieden, Freiheit und Glück, und geht Hand in Hand mit dem wichtigsten Baustein des Lebens, unserem Bewusstsein.
Alles im Leben nehmen wir wahr, weil wir bewusst sind. Ich Bewusstsein! Wir sind
bereits angekommen. Setzen wir es nun um, damit das Leid der Vergänglichkeit ein für alle Mal sein zeitliches Ende findet.
Herzlich, Euer
Richard C Rickert