Die Urwüchsigkeit diese Baumes belegt die große Widerstandsfähigkeit mit der einheimische Pflanzen hier den klimatischen Bedingungen begegnen müssen. Das "Dreaming" wird auch in der Vegetation deutlich!
Konflikte lösen und vermeiden
Angeregt durch den uns nun alle betreffenden neuen/alten Krieg in Israel, mache ich mir Gedanken, was denn das eigentliche Bindeglied unter uns Menschen
ist.
Zunächst einmal müssen wir festhalten, dass wir alle so tief in den unterirdischen Gängen unserer Persönlichkeit verstrickt sind, dass es schwerfällt oder gar unmöglich erscheint, Gemeinsamkeiten mit einem anderen Menschen – ganz besonders wenn dieser aus einer anderen Kultur stammt – festzustellen.
Nun, selbstverständlich gibt es zunächst einmal viele Varianten unseres Lebens die nicht nur vergleichbar wären, sondern absolut genauso ablaufen wie im Leben eines jeden
Säugers. Wir lieben und vermehren uns, brauchen Nahrung, um zu leben und haben insgesamt die gleichen körperlichen Bedürfnisse wie ein jeder Andere auf dieser Welt.
Trotzdem wird unser Mitgefühl allein durch die scheinbare Zugehörigkeit zu einer Menschengruppe, Familie, Fußballverein oder Nationalität und deren Kultur sehr leicht abgeschnitten.
Global jedoch befinden wir uns in einer Phase der Entwicklung, die dringend nach den Mitteln verlangt, anhand derer es möglich wird,
Konflikte zu vermeiden, oder sie erst gar nicht aufkommen zu lassen.
Dazu scheint es mir notwendig, das in uns heraus zu kristallisieren was über die Spanne unseres Lebens nahezu unverändert und gleich bleibt.
Hier kommen wir um das Empfinden des „Ichs“ nicht hinweg.
Egal wie alt wir sind, ob im Alter von fünf Jahren oder mit Fünfzig, das, was wir als „Ich“ bezeichnen wird von uns als konstant dasselbe empfunden. Wir sind derselbe Mensch, egal welches Alter unser
Körper erreicht hat.
Mit dem „Ich“ geht die bewusste Wahrnehmung Hand in Hand. Egal was es ist, ob wir schlafen oder wachen, während das Bewusstsein dieses als Erfahrung registriert, bezeichnen wir es intuitiv als „Ich“. Ich bin, ich habe, ich will, ich kann………. Gleichgültig in welchen Zusammenhang wir dieses Ich bringen, es ist und bleibt das Zentrum unserer Erfahrung im Bewusstsein.
Da wir uns selbst lieben – und wenn wir das nicht tun, dann ist es an der Zeit
herauszukristallisieren, wer wir eigentlich sind – ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Wir lieben also das Ich, das, was die bewusste Erfahrung des Lebens macht.
Akzeptieren wir die untrennbare Verbindung von „Ich“ und Bewusstsein, erkennen wir den gemeinsamen Nenner, der nicht nur unsere Isolation in der Welt überwindet, sondern auch die Trennung von anderen Menschen.
Wir müssen zwar nicht alle Menschen mögen, immerhin sind uns einige böse gesinnt. Aber
wir sollten in der Lage sein alle Menschen zu lieben.
Die Liebe ist ein zentraler Wert, der sich unmittelbar aus der Natur unserer Menschlichkeit ergibt. Alles menschliche Streben, mag es noch so böse und dunkel erscheinen, ist die Folge der Sehnsucht nach sich selbst, der Liebe, oder auch dem Zuhause, aus dem wir alle kommen.
Bin ich als Individuum also in der Lage meine Selbsterkenntnis mit anderen zu teilen, eröffnet sich mir mein Lebenszweck mit dem Gefühl angekommen zu
sein.
Ganz herzlich, Euer/Dein
Richard C Rickert