Liebe/r
In dieser Woche möchte ich einmal so wie ich das zu Anfang diesen Jahres oft getan habe, statt mit den menschlichen Lebensgewohnheiten mit der Schönheit der Natur aufwarten.
In diesem Zusammenhang, offenbare ich mehr von meiner persönlichen Wahrnehmung als ich das vielleicht zu anderer Gelegenheit getan habe. Dabei betrifft durchaus meine ganz
persönlichen Voraussetzungen zum Wohle aller beitragen zu können. Denn es besteht für mich weiterhin eine Art Abhängigkeit meine eigene Wertigkeit, durch die der Natur zu erkennen.
Tatsächlich ist das ja ein sehr guter Indikator der menschlichen Gesundheit. Ganz nach dem Motto: Je mehr, oder besser, je klarer wir uns selbst kennen, desto effektiver können wir zum Wohle aller beisteuern.
Ich beziehe mich hier auf die grundlegenden Werte, die wir Menschen gegenwärtig global so
ziemlich aus den Augen verlieren.
Diese Werte sind:
- Liebe
- Mitgefühl
- Zufriedenheit
- Freiheit und
- Schönheit
Alles diese Attribute beziehen sich unserer Sprache entsprechend auf einen Grundzustand, der, wenn wir ihn einmal in aller Klarheit
erkennen, immer mit allen hier aufgezählten Qualitäten aufwartet.
Alles in der Welt, ist ein direkter Ausdruck der schöpferischen Energie welche unverändert, unbeeinflusst und unvergänglich als Ursprung aller Existenz aktiv ist.
So wird das Verständnis, dass Schönheit und Liebe nicht nur ein und dasselbe sind, sondern in ihrem Ausdruck einander bedingen, zur wahrnehmbaren Größe unseres Lebens.
Im Grunde unserer Motivation leben zu wollen, liegt allein der Wunsch zu
erfahren was wir sind: Frei, friedvoll, zufrieden, glücklich, liebevoll und schön. Ja, einmal in die Stille des Geistes eingekehrt, wissen wir, das eben genannte Werte unseren klaren Naturzustand aufzeigen. Wir sind das also alles schon!
Schauen wir uns in der Natur – dem von uns Menschen unbeeinflussten Teil der wahrnehmbaren Umwelt – um, so sind wir angehalten, Schönheit auf eine ganz eigene, ursprüngliche Weise zu erkennen.
Und „erkennen“ können wir sie nur, weil wir das sind aus
welchem diese Schönheit hervorgeht. Unser Bewusstsein reflektiert seine eigene Schönheit!
Es gibt im Grunde keinen Sonnenuntergang zu dem wir uns nicht spontan, durch die Wahrnehmung seiner Schönheit, hingezogen fühlen.
Dieselbe Schönheit lässt sich überall im kleinsten Detail der Welt wiederfinden.
Unsere Aufgabe scheint es zu sein, den dauerhaften, lebendigen Kontakt zu diesem feinen Geist der Wirklichkeit wiederzuentdecken. Denn… tatsächlich unterbrochen wurde dieser nie.
Allein unsere Angewohnheit durch Denken kontrollieren zu wollen, versperrt uns den Zugang zum lebendigen Augenblick unseres Lebens.
Unsere natürliche Reaktion auf diese Schlussfolgerung wäre, dass wir unseren denkenden Geist versuchten zu kontrollieren. Aber gerade das ist eine Fehlanzeige. Das Bewusstsein mit welchem wir unsere Gedanken wahrnehmen lässt sich allein durch die entspannte Wahrnehmung vergegenwärtigen. Der denkende Geist, denkt derweil weiter, kann aber sich selbst
überlassen bleiben, solange wir uns nicht mit ihm identifizieren.
Nun ich hoffe niemanden zu überfordern. Allein das wachsende Verständnis dieser Zusammenhänge erlaubt uns dauerhaft friedvoll miteinander zu leben.