Im Toronga Zoo von Dubbo eine Aufnahme meiner Angehörigen. Ganz Rechts meine Schwester Katrin aus Deutschland zu Besuch. Daneben Lily, Maya und ihre Mutter Simone. Mit ihnen zu teilen war mir eine große Freude!
„Kein schöner Land in dieser Zeit.
Als hier das unsere weit und breit.“
Von welchem Land sprechen wir?
Wo liegt die Verbindung und wie
können wir sie dauerhaft für die Erfüllung unseres Lebens nutzen?
Der Ansatz diese Fragen zu beantworten, so wissen die Meisten von uns, darf durchaus über die, im kulturellen Gefüge des Menschen ansässigen Grenzen hinausgehen.
Wir gehören der Specie Mensch an und sind dadurch mit bestimmten Verhaltenseigenschaften ausgestattet. Darüber hinaus jedoch bedarf es der Energie des Lebens, bedarf es des Lebensfunkens, um diesen Eigenschaften Relevanz zu geben.
Ich spreche hier
von den Voraussetzungen überhaupt ein menschliches Leben führen zu können.
Wir sprechen wie selbstverständlich vom „Ich“. Ja wir benutzen dieses Wort, wohl vor allen anderen als solches am häufigsten. Was es aber in letzter Konsequenz bedeutet ist den meisten von uns nicht absolut klar.
Haha, an dieser Stelle muss ich lachen!
Ihr seht, wir halten uns hier nicht mit Gummibärchen auf. Der Anspruch den Kern zu erfassen, wird unverhohlen in Angriff genommen.
Nicht
dass ich Euch hier meine Weisheiten aufzwingen möchte. Allein zu teilen was mich bewegt ist mir höchstes Ziel.
Uns allen ist vertraut, dass das, was wir mit „Ich“ bezeichnen, einen, trotz menschlicher Vergänglichkeit, zeitlosen Charakter hat.
Als Kleinkind sprechen wir schon von dem gleichen „Ich“, welches wir als Erwachsener und so fort über unser gesamtes Leben bezeichnen.
Er kann also nicht an unsere Persönlichkeit gebunden sein, da diese sich, genau wie der
Körper, im Laufe des Lebens, unwiderruflich verändert, während das „Ich“ kontinuierlich dasselbe bleibt.
Nicht alle von Euch werden den folgenden Schluss daraus akzeptieren können, weil dieser eine grundlegende Flexibilität der identifizierten Meinung erfordert.
Oftmals stellen unsere Meinungen die Farben unserer Persönlichkeit und werden darüber mit unserer Identität verwechselt.
Da der Persönlichkeit jedoch, genau wie unserem Körper, ein zeitliches Ende
voraussteht, während Energie, nach Adam Riese nicht verloren geht, kann weder die Persönlichkeit noch unser Körper unsere eigentliche Identität sein.
Es geht um die Lebensenergie, den Atem des Lebens, der uns „eingehaucht“ als einzig wahre Identität begleitet.
Mit Aufmerksamkeit betrachtet, stellen wir fest, dass das „Ich“ ganz ähnlich, wie die erfahrbare Lebensenergie, unvergängliche Qualitäten aufweist.
Da nun jeder von uns vermutlich von der gleichen Lebensenergie
gespeist wird, dürfen wir davon ausgehen, dass wenn wir von „Ich“ sprechen, wir im Klartext das gleiche „Ich“ meinen, welches Persönlichkeitsübergreifend für jeden gültig ist.
Wir sind also Eins, miteinander verbunden und hängen am „gleichen Tropf“ des Lebens.
Selbst wenn Euch das nicht unbedingt gleich als verständlich überkommt, versucht Euch doch bitte mal vorzustellen, welche Konsequenzen diese Einsicht für den gesamten Erdball haben würde.
- Das, was wir anderen antun, würden wir uns selbst antun.
- Die Eigenschaft der Vereinigung, würde als Form der umfassenden Liebe erfahren.
- Kriege würden gegen uns selbst geführt und dadurch wegfallen.
- Fürsorge würde sich an die eine Lebensquelle wenden, aus der alles hervorgeht und damit die Verbindung zu
Frieden, Freiheit, Frohsinn und Schönheit dauerhaft herstellen.
- Das Leben selbst würde auf einen neuen Wert der Erfahrung gehoben.
„Ich“, als Erscheinungsform von uns allen, wünsche mir also von Herzen das wir alle zu dieser Einsicht gelangen, und damit dem Leben auf der Erde eine neue Perspektive geben.
Herzlich, Euer
Richard C Rickert