Das Bild der App zeigt die groben Umrisse der Farm und wo ich mich mit meinem Wohnwagen befinde, während ich die App benutze. Die Fläche der Farm umfasst etwa 5tausend Hektar.
Wandlung
Währendem wir, der Mensch, dass ist was er ist, nämlich ausgerüstet mit scheinbar festen Verhaltensweisen und Gewohnheiten und dazu wenig Bereitwilligkeit sich zu ändern, macht
unsere Welt sehr große Veränderungen durch, meist als Folge unseres ureigenen Verhaltens.
So mancher von uns ist trotzdem bemüht die Ursachen vom Menschen auf die Natur zu weisen, wozu es natürlich auch eine gewisse Berechtigung gibt, die aber allein in der Tatsache, dass wir ein Teil dieser Natur sind, ihre Berechtigung verliert. Zudem sind die von uns verursachten Veränderungen seit der relativen Stabilisierung des Erdklimas nicht von der Hand zu weisen.
Und wer jetzt
annimmt, dass nun eine klimatische Moralpredigt folgt, der stolpert über nur die ersten Sätze einer Bestandsaufnahme die tatsächlich den Menschen zu einem wunderbaren Geschöpf erhebt.
Wichtig allein ist, dass wir uns darüber erkennen.
Schon an früherer Stelle schrieb ich, dass alle Kreatur, das alle Existenz aus einer Quelle hervorgeht.
Weil also für uns, sowohl wir selbst als auch jegliches andere, nur über das Bewusstsein erfahrbar ist, darf man zielsicher davon
ausgehen, dass das Bewusstsein eine übergeordnete Rolle spielt.
Das wir aus wissenschaftlicher Sicht noch immer der Materie die übergeordnete Rolle zusprechen, liegt allein in dem Umstand, dass wir Entdeckungen machen, die unser Leben komfortabler, angenehmer und vielfach sogar gesünder zu gestalten helfen.
Daran würde sich sicher nichts ändern, sprächen wir dem Bewusstsein seine eigentliche Rolle zu!
Ja, ich wage sogar zu behaupten, dass der Grund unseres globalen
Versagens in genau der Tatsache zu finden ist, dass wir geistlose Materie zum Ursprung des Lebens und damit zum Ursprung des Bewusstseins erklären.
Das umgekehrte Scenario verdeutlicht uns schnell, welcher Veränderungen es bedarf, um der globalen Existenz eine Zukunft zu geben:
Geben wir auch nur ansatzweise dem Bewusstsein den Stellenwert, der ihm zusteht, erkennen wir, dass Bewusstsein die Grundlage für alles stellt. Wir können keine Erfahrung machen, nicht einmal von uns
selbst, ohne Bewusstsein.
Als Kind fragte ich mich immer, wie Gott denn wohl in allem sein könnte?
Heute weiß ich, dass es das reine Bewusstsein ist, auf dessen Grund der menschliche Geist seine Persönlichkeit bildet.
Würde es nach und nach jedem Einzelnen von uns gelingen das reine Bewusstsein als den gemeinsamen Grund aller Existenz zu erkennen, stünde der Lösung aller Probleme der Menschheit nichts mehr im Wege. Und dabei geht es allein um die Anerkennung
dessen!
Das ist sicher ein langer Weg!
Dennoch dürfen wir davon ausgehen, dass dieser, mit jedem Einzelnen von uns an Momentum gewinnt, und in seiner Endphase zur vollen Entfaltung kommend, nur sehr kurze Zeiträume beanspruchen würde.
Dieses Jahrhundert könnte somit das Letzte, aber auch das Erste eines harmonischen Miteinanders auf diesem Planeten sein.
In diesem Sinne, eine schöne Woche für Euch alle!
Herzlich Euer,
Richard C Rickert