Und hier nochmal die Räumlichkeit in der das Spektakel stattfindet. Rechts der Eingang zum Töpferladen. Links daneben die Veranda zum Café. Das große rote Dach dahinter sind die Holz-Metall und Tonwerkstätten. Und links neben der Bogentür die Toilettenanlagen aus verputzten Strohballen gebaut.
Und hier,
wie immer, meine philosophischen Eskapaden.
Das Grundgesetz des Lebens
Wir leben in einer dualen Welt. Das heißt, für jede objektive Wahrnehmung gibt es einen Gegensatz, der gleichzeitig, und notwendiger Weise, die Eigenschaften eines Zustandes hervorhebt.
Um Kälte zu erfahren, brauchen wir den Gegensatz der Wärme. Um Höhe zu erleben, brauchen wir den Gegensatz der Tiefe usw..
So verhält es sich auch mit der Grundeinstellung, die wir selbst zum
Leben beitragen.
Befinden wir uns auf einem Weg der Konkurrenz, ich gegen den Rest der Welt, und damit auf einem Weg des opferhaften Leidens, wird uns, unserer schöpferischen Fähigkeit entsprechend, genau das zu Teil, was unseren Gedanken und Gefühlen entspricht.
Verbinden wir uns in unserer
Identität jedoch mit dem, was uns Bewusst macht, bringen wir Licht in unser Leben und in die Welt, in der wir sind.
Nun, das mag zunächst esoterisch klingen, ist aber in seinem Sachverhalt unbedingt von glaubensorientierten Zusammenhängen zu unterscheiden. Wir verhalten uns bewusst, wenn wir zum Beispiel vermeiden mit dem Hammer den Daumen zu treffen, ein Feuer durch Sauerstoffentzug zu kontrollieren, anstatt es
mit Benzin zu füttern, und indem wir Bluthochdruck mit einer entsprechenden Lebensumstellung begegnen.
Das bewusste Handeln erhöht also die Lebensqualität, fördert das Leben und positioniert uns in einer Rolle, für die wir gemacht sind.
Zu diesem Thema äußerte sich Albert Einstein einmal,
indem er sagte: "Wir müssen uns entscheiden ob wir in einem feindlichen- oder freundlichen Universum leben!"
Leben will grundsätzlich mehr leben, dass lässt sich überall dort deutlich erkennen, wo Zerstörung die Erde vorübergehend verödete.
Sogar in der Wüste, dort wo es an dem grundlegenden
Lebenselixier Wasser mangelt, finden wir Leben mit Funktionen, welche die mögliche Nische vollends ausfüllt.
Auch in dem Bereich, den wir „das Geschäft“ nennen, also der, über welchen wir die Energien beziehen, die uns am Leben erhalten, gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze. Beide führen zum Erfolg, der Eine jedoch auf einer insgesamt sehr limitierenden Weise, während der Andere alle positiven
Lebensqualitäten beinhaltet.
Unser Geschäft, oder den Beruf, den wir ausüben, können wir auf eine konkurrierende Weise angehen, oder auf schöpferische, kreative Art.
Während die Erstere dem in sich isolierten Geist, dem Einzelkämpfer bzw. der Ego orientierten Persönlichkeit entspricht, steht der kreative Geist den Angeboten des Lebens
offen gegenüber und integriert bewusst, was der Unternehmung positive Entwicklung verspricht, ohne dabei anderen zu schaden.
Nun gibt es, gerade den Geschäftsbereich betreffend sehr viele Angebote an Verhaltenstechniken und Vorgehensweisen. Diese beruhen jedoch im gesellschaftlichen Kontext zumeist auf dem Konkurrenzverhalten. Ein in Konkurrenz erworbenes
Vermögen will verteidigt und zusammengehalten werden, während ein kreativ Erworbenes nicht von der Angst des Verlustes heimgesucht wird. Das, durch Vertrauen in die Quelle des bewussten Handelns Angesammelte steht dem Fluss des Lebens offen zur Verfügung und unterliegt damit dem Prinzip des „Mehr Leben“.
Mit anderen Worten:
Handeln wir auf geistiger Ebene, in der Umsetzung unserer Gedanken und Gefühle so, wie zum Beispiel unser Blut, natürlicher Weise, den durch unsere Lungen eingebrachten Sauerstoff verbreitet, entsteht für unsere Entfaltung „Mehr Leben“.
Bewusstsein bildet die Grundlage aller Existenz und wird mit der Erkenntnis im Leben eines Menschen zur Prämisse seines
Handelns.
Wir wenden uns also durch das Vorhaben geschäftlich erfolgreich zu sein nicht nur unserem eigenen Reichtum zu, sondern dem Wohlergehen Aller.
Ganz herzlich, Euer
Richard C Rickert