An dieser Stelle wollen wir heute einmal das besonders hervorheben, was wahrscheinlich die Ursache für eine neue Wahrnehmung sein könnte.
Weil eben alles zum Leben Gehörende, also sowohl der Alltag als auch der Sonntag, und mit ihm das morgendliche Aufstehen, die Neuorientierung für einen soeben begonnen Tag und die vielen anderen Gewohnheiten, derer bewusst zu sein unsere Aufgabe ist,
einhergehen, ist es so entscheidend zu wissen, wer wir sind.
In den meisten Fällen nehmen wir das alles als gegeben hin. Ja, wir kommen nicht einmal auf die Idee, dass es vielleicht doch wir sind, welche die Freiheit haben sich für das ein oder andere zu entscheiden.
Genau das jedoch ist der Fall!
Oftmals taumeln wir wie ein Zombie in unseren Tag, erledigen die Etikette in Trance und stürmen dann hinaus in das, was wir „die Welt“ nennen.
Stellen wir uns doch also
einfach mal vor, wie es wäre, wenn wir uns der Wirklichkeit tatsächlich bewusst wären!
Während wir träumen und denken, dass ein oder andere Gefühl aufkommt, Effekt mit uns nimmt, um dann wieder im großen Repertoire unserer emotionalen Möglichkeiten unterzutauchen, ist immer jemand gegenwärtig, der all das, sowohl die Gedanken als auch die Gefühle, bewusst wahrnimmt.
Ich weiß, wir nehmen diese Fähigkeit der bewussten Wahrnehmung als gegeben, als normal, als, nun ja, gewöhnliche
Grundlage der menschlichen Existenz. Und insofern ist sie das auch. Schade nur, dass diese außergewöhnliche Fähigkeit der bewussten Wahrnehmung als normal von uns angenommen wird.
Sie ist nämlich alles andere als das!
Wenn wir von uns sprechen und dazu das magische Wort „Ich“ einsetzen, sprechen wir im Grunde nicht von uns als Persönlichkeit, von uns als Körper. Persönlichkeit und Körper sind einer ständigen Entwicklung unterlegen und segnen zu guter Letzt das Zeitliche. Das
„Ich“ jedoch bezieht sich auf das Bewusstsein. Nein, nicht die Art und Weise wie wir Informationen verarbeiten, denn auch das ändert sich im Laufe des Lebens. Das Bewusstsein ist bewusst, ganz so, wie der Raum in unseren Häusern der Raum ist.
Dem Raum ist es egal was in ihm passiert!
Er bleibt immer derselbe. Selbst wenn wir unser Häuschen wieder abbrechen, ist er noch immer da, unverändert und gegenwärtig.
Genauso ist es mit dem, was uns die Fähigkeit der bewussten
Wahrnehmung gibt, dem Bewusstsein.
Es ist die Quelle aller Existenz, während gleichzeitig nichts von ihm getrennt ist.
Es ist das, was wir für alle Ewigkeiten sind.
- In ihm machen wir alle Erfahrungen.
- Durch das Bewusstsein wissen wir das wir Erfahrungen machen.
- Und aus ihm gehen alle Erfahrungen
hervor.
Und jetzt kommt das, was unsere gewohnte Welt tatsächlich ins Wanken bringt:
Alles, was wir über die materielle Welt wissen, sind die Erfahrungen, die wir in ihr machen.
Ohne Bewusstsein keine Welt!
Ich halte die Frage nach dem Bewusstsein für die Schlüsselfrage nach einer Antwort, die uns, als Menschen, für alle Zeiten positiv zu verändern in der Lage ist.
Stellen wir uns doch einmal vor was es bedeutete, wenn
wir erkennen könnten, dass wir alle über das Bewusstsein miteinander verbunden sind. Alle eins sind!
Über das Bewusstsein tritt das Licht des Erkennens in unser Leben.
Alles Böse beruht auf Unwissenheit.
Im Grunde sucht das Böse sogar nach dem was es heilt: der Liebe!
Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche Eures Lebens!
Herzlich
Richard C Rickert