Liebe Leserinnen und Leser Eigentlich ist doch das allgemeine Verständnis des Ruhestands von einer Art, die uns schon in der Wortbedeutung sagt, dass Ruhe vorherrscht. Das dem kaum so ist, brauche ich für Euch nicht zu betonen. Was ist denn Ruhe auch, ohne dass sie mit Leben erfüllt ist. Aber was diese Erfüllung betrifft, später mehr. Auch mein Video behandelt dieses Thema mal wieder im Detail. Was immer
das Leben auch bringt, es reagiert auf unser Verhalten und lädt uns dazu ein, einen weitere Schritt zu wagen, um uns noch weiter „rauszulehnen“ ins sogenannte Ungewisse. Was dabei herauskommt, zeige ich Euch ansatzweise auf den angehängten Fotos. Eines jedoch moechte und kann ich Euch kaum vorenthalten: Das Leben, wie ich ihm folge und es nehmen kann wie es sich praesentiert, ohne dabei persoenlichen Schaden zu nehmen, ist schoener und erfrischender als der beste
Film. Jaja, ich sehe schon mal gern einen Film, der mich im Inneren ruehrt. Ich bin ja zutiefst davon ueberzeugt, das innen wie aussen, alles zusammengehoert, und mit zielgerichteter Strategie darauf abzielt uns, diejenigen die es erleben, der eigenen Wirklichkeit ein Stueck naeher zu bringen.
Wie meine kleine, nun schon achtjährige Tochter, Alya, die bei ihrer seelisch, gigantischen Mutter gross wird, habe auch ich mich schon den maechtigen Grassfressern anvertraut und bin selbst zum Vegetarier geworden. So sind wir, wenn man uns lässt! "Lasset die Kindlein zu mir kommen", ist wohl ein Ausspruch, mit dem die meisten von uns gross geworden sind. Ja, die Seele, die hier eine menschliche Erfahrung macht,
geht in Existenz und Groesse weit über die, dann spaeter denkende, Persoenlichkeit hinaus.
Der sechsjaehrige Leon besucht seinen Grossvater fuer "Treats". Das sind kleine Belohnungen dafuer dass man da ist. Wie selbstverstaendlich bewegt er sich in seinem Motorad-Kampfanzug, kommt um die Ecke geflogen, springt ueber Loecher und tritt, einen herausfordernden Laut ausstossend die Tuer zur Kueche auf.
Der Opa erfreut sich offensichtlich der unbefleckten Gegenwart seines Enkels, waehrend der Mutter die sorgenden Gedanken, und wahrscheinlich auch die Muedigkeit der durchwachten Naechte anzusehen sind.
Hier noch ein Blick zurueck in die mit Leben wimmelnden Mcquarie Marshes. Diese Ueberschwemmungsgebiete eines der größten (fuer europaeische Verhaeltnisse eher provinziell und kleinen) Fluesse Australiens, ueberfluten, in der, fast ebenen, Naturlandschaft, weite Regionen, die dementsprechend dann auch ein anderes Gesicht zeigen koennen.
Hier die bizarren, schon eher surrealen, Bilder abgestorbener, ertrunkener Bäume, Ein Foto, wie man es in der Art wohl selten vor die Linse bekommt.
Und hier nochmal der begeisterte Opa mit seinem dreijährigen Enkel Jack, einer der drei Kleinsten. Sein voller Name: Jack Steven Waterston! Als ich diesen Namen zu erst hoerte, dachte ich gleich an ein hohes Tier. Ein Kanzler oder, wie man ihn in Australien nennt: Premie Minister. Dazu moechte ich ihm die Integrität eines tief verwurzelten und echten Menschen wuenschen! Und jetzt zu dem Teil,
der mir tatsaechlich darueber hinaus am Herzen liegt: Die Entwicklung der Menschheit! Während die meisten Tiere ihr Leben entsprechend der genetisch vorgegebenen Verknüpfungen ihrer Gehirn-Neuronen zu gestalten haben, ist das Gehirn des Menschen in seiner Entwicklung so frei wie der Kosmos und dementsprechend kreativ. Forschungen maßgeblicher Spezialisten ließen schließlich sogar folgern, dass das sich entwickelnde Gehirn des Menschen keineswegs
komplexen Prägungen unterliegt, sondern einfachen Lösungsansätzen. Sich Entwickelnde, also ganz besonders Kindern und Jugendlichen, ist es also zu eigen, dass ihr Verhalten auf Lösungserfolgen, welche ihr Gehirn als solche erkannt und gespeichert hat, beruht. Gleichzeitig nimmt man ihnen das, was den Menschen maßgeblich vom Tier unterscheidet, nämlich die mit Freude und Neugierde gelebte Kreativität. Warum nehmen Gesellschaft, Eltern und Schule den Kindern diese
angeborene Spontaneität? Weil es eines angepassten Soldaten bedarf, um den Krieg zu gewinnen. Und natürlich darf man auf eine verlässliche Steuereinnahme hoffen, wenn der Buerger funktioniert. Mehr brauche ich dazu wohl kaum zu sagen. Albert Einstein war es der sagte: „Eine der wichtigsten Fragen die es für uns Menschen zu beantworten gilt, ist die nach der Beschaffenheit unseres Universums. Steht es uns feindlich, oder freundlich und fördernd gegenüber? Der Kernansatz
dieser Reise der Selbsterkenntnis soll das Thema meines Videos sein:
So, ich freue mich, durch meine eigene Entwicklung, einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen. Gern bin ich auch bereit persönliche Hilfestellung zu leisten. Bitte schreibt mir dazu. Ich liebe es zu tippen :) Herzlich, Euer Richard C Rickert
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