Hallo Mein kleiner Aufsatz bedarf wohl einer Einführung. Dafür habe ich Euch ein kurzes Video erstellt. Leben am Puls der Natur „Wo immer dem
Menschen die Natur ein willkommendes Zuhause bot, hat er es offenarmig in Besitz genommen.“: so, oder ähnlich würden wir uns unser Verhältnis zu den natürlichen Umständen in denen wir uns befinden wünschen, denn Eines wird wohl in unserer Zeit überdeutlich: Finden wir keinen Konsens mit der Natur, in der, und von der wir leben, wird unser Dasein in einem Drama enden. Letzteres sind wir soeben dabei auszuschließen,
wie ich zu hoffen wage. Das Verständnis unserer eigenen Natur wächst und damit die Wertschätzung des ökologischen Gefüges in welches wir gehören. Jaja, es handelt sich um ein ökologisches Gefüge in welchem wir eine wichtige Rolle spielen. Am liebsten erinnere ich mich an die Ausführungen meines älteren Bruders, der damals für das
Bundesumweltamt als Botanist tätig war. Er berichtete mir von den Auswirkungen des Kleinbauerntums bevor die sogenannte „Verkoppelung“ stattfand. Die Umstände gestalteten sich damals in etwa wie folgt: Die Bauern, welche ja den mit Abstand größten Einfluss auf das natürliche Umfeld hatten, besaßen relativ kleine Flächen. Diese waren
eben den Bearbeitungsverhältnissen, mit Pferd und Pflug angepasst und zeigten somit durch Wallhecken eingefriedete Wiesen und Äcker auf. Da am Waldrand, dort wo das Licht in den Wald einfällt, der Artenreichtum sowohl in der Pflanzenwelt als auch in der Tierwelt am größten ist, bieten Wallhecken – nach wie vor zum Windschutz in Schleswig Holstein eingesetzt und gepflegt – die besten Entfaltungsmöglichkeiten für
Lebensformen. Auffällig für uns Menschen ist das besonders wenn uns ein Vogelgesang entgegenkommt, der so vielfältig selten zu hören ist. Nicht zu vergessen, befinden wir uns ja gegenwärtig in einer Zeit, in welcher das Artensterben, sowohl unter den Insekten, als auch unter Pflanzen und Tieren ein Ausmaß zeigt, wie es die Welt vorher wahrscheinlich in einem so kurzen Zeitraum,
nicht gesehen hat. Diese voranschreitende „Untergang“ steht ja, so wissen wir heute, in unmittelbarem Zusammenhang mit unserer Einstellung zu uns selbst. Diese möchte ich, zur zielstrebigen Veränderung, doch einmal zur Analyse nehmen. Man könnte hier sogar die religiöse Historie in Form des „Verstoßes aus dem Paradies“ zum Beispiel
ziehen. Davon will ich aber absehen, da die meisten von uns heute eben doch nicht mehr nach einem geschichtlichen Gott suchen, sondern die direkte Erfahrung des Lebens vorziehen. Schneiden wir also kurz unsere Lebensweise und deren identifizierte Hauptursache an: Das uns zu dominierende Lebensgefühl scheint die Trennung voneinander zu
sein. Liebe, Familienmitgliedern gegenüber ist ja noch normal, obwohl selbst diese oft nicht sehr weit reicht. Dagegen findet sich Liebe zum Nächsten nur noch in einem vergleichsweise kleinem Teil der Gesamtbevölkerung. Wie fühlen uns also in uns selbst isoliert, getrennt von anderen, getrennt von der Umwelt und ultimativ sogar
getrennt von uns selbst. Letzteres nennt man dann Depression, welche in der Gesamtbevölkerung mit großen Schritten noch immer voranschreitet. Woran liegt das? Woran liegt es, dass wir uns in solchem Maße getrennt fühlen? Meiner Arbeit mit mir selbst entsprechend, erkenne ich, dass meine Identität diesbezüglich im Laufe meines Lebens vom
Intellekt, dem denkenden Geist im Kopf, zum Herzen, dem fühlenden Organ gewandert ist. Die elektromagnetische Frequenz des Herzens, liegt nachweislich bei einer Stärke die dem Kopf etwa viertausendfach überlegen ist.
Wenn also die physikalischen Verhältnisse so eindeutig sind, warum verhalten wir uns nicht dementsprechend? Tatsächlich ist das nicht so einfach zu beantworten, lässt sich aber zum Beispiel in der geschichtlichen Entwicklung begründen. Vereinfacht zusammengefasst, finden wir hier die Machtverhältnisse, die mit Besitz einhergehen im Vordergrund. Der Mensch will seine Rolle im gesellschaftlichen Umfeld kristallisieren und tendiert dadurch zur kalkulierten Strategie.
Diese vordenkende Fähigkeit ist uns ja durchaus gegeben und hat durch ihre Schmerz verhindernde Eigenschaft auch eine Berechtigung. Leider nur nimmt sie inzwischen die gesamte menschliche Identität in Anspruch und verhindert dadurch geradezu den Zugang zur natürlichen Umwelt. Die Bereicherung Erfahrungen zu machen Aus dem indischen Raum kommt das Sprichwort: Trage
ich Ledersohlen unter meinen Füßen, so ist die gesamte Erde mit Leder bedeckt! Was das bedeutet ist nicht jedem von uns geläufig. Und hier soll meine australische Erzählung einsetzen, durch die ich zu erklären versuche in welchem Zusammenhang wir damit stehen. In den ersten Jahren
meiner familiären Einwanderung auf diesen Inselkontinent, lernte ich eine Familie kennen, die „Butlers“. Es handelte sich um ein junges Ehepaar mit drei Kindern, die im selben ariden Trockenwald, etwa dreizig Kilometer weiter westlich von uns seit drei Jahren in einer Höhle lebten. Nein, man muss sich das nicht vorstellen wie die
Darstellungen die man im Museum geboten bekommt. Die Butlers waren nicht mit Fellen bekleidet und nagten auch nicht an rohen Knochen. Ganz im Gegenteil, die Eltern, Margret und Wade, standen mit besten Studiumsabschlüssen ganz bewusst in Mitten ihres Lebensstils. Sie lebten Barfuss in Verbindung zur Erde. Später bauten sie dann ein Haus, in dessen kreisrundem Keller sich die entsprechenden Regale, gefüllt mit
Einmachgläsern an die runde Wand schmiegten. Zwischen zwei Regalen öffnete sich die Wand mit einem gotischen Eingang der in einen kleinen, gerade kindsgroßen, Tunnel führte. Als Erwachsener konnte ich diesen, von Fahrradbirnen erleuchteten Gang, nur kriechend bekrabbeln. Nach einigen Metern dann zeigte sich eine Kreuzung. Der rechte
Arm führte in ein höhlenartiges Spielzimmer in welchem sich Puppen und andere Spielzeuge häuften. Geradeaus kam der Gang unter einem großen Busch im Garten ans Tageslicht. Und links konnte man eine Leiter erklettern, über welche man im Kleiderschrank des Kinderzimmers landete. Der besagte Schrank war somit auch Ein- und Ausgang zur unterirdischen Welt. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass die Kinder barfuß lebten. Durch die Butlers also, erlernte ich die Wahrnehmung des natürlichen Bodens wieder, und hielt es daraufhin tatsächlich so, dass selbst ein deutscher Winter mich bei einem Besuch in Deutschland nicht abhalten konnte auf Schuhe zu verzichten. Das ist sicher maßlos übertrieben und sollte auf keinen Fall davon abhalten die Erde einmal über die Füße wahrzunehmen.
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Meine Füße auf dem variierenden Boden des Waldes.
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Was man sonst noch an Spuren findet. Hier die Markierungen eines Lizzards nebene meinen Fußabdrücken
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Tatsächlich werden die Grundverhaltensweisen zur Gesunderhaltung des Körpers heute von Experten so zusammen gefasst: 1. Das Berühren nackten Naturbodens wie Wiesen, Sand oder Gartenerde, erzeugt durch des Austausch von negativ geladener Ionen einen alkalischen Körper. Empfohlen werden der Mindestzeitraum von zirka einer viertel Stunde täglich.
2. Gezielte Atemübungen nach Wim Hof, einem Gesundheitslehrer, reichern den
Körper mit Sauerstoff an, welches zu einem Arzt freien Leben führen kann. Einführung unter dieser URL: https://youtu.be/BckqffhrF1M 3. Die möglichst unbedeckte (Schwimmanzug oder nackt) Aufnahme des ersten Sonnenlichts, welches die für den menschlichen Körper gefährlichen Strahlungen nur geringfügig enthält. Diese Übung sorgt für eine entsprechende Bildung des lebenswichtigen Vitamin D und führt uns damit zu größerer Lebensfreude und Energie. Alle drei Beiträge tragen, als Grundsteine zur langfristigen Gesunderhaltung bei. Sie fördern ein natürliches Denken und machen uns flexibel im Umgang mit den täglichen Herausforderungen. Selbstverständlich sollten wir auf eine gesunde, reichhaltige Ernährung nicht verzichten. Dabei sollten die chemischen Beiträge moderner Landwirtschaft möglichst
vermieden werden. Und jetzt zu meinen persönlichen Erlebnissen des Barfußlaufens. Bis vor nun mehr zirka 6 Wochen lebte ich ja ein, täglich in Schuhe gezwängtes Leben, und wurde erst hier in Australien, aufgrund des meist warmen Bodens wieder angehalten diese abzulegen. Nun ist das nicht immer so einfach, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Der Boden ist nicht gerade immer mit Sand bedeckt!
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