Liebe Freunde
Nach meinen ersten Versuchen von hier eine regelmäßige Video-Botschaft loszuschicken, muss ich mit Scham bekennen, dass ich nicht einmal die technischen Voraussetzungen in Betracht gezogen hatte.
Erst streikte die Aufnahme-Technik, dann das Internet.
All das wird sich in Kürze zwar grundlegend ändern, aber bis dahin freue ich mich weiter auf diese Weise mit Euch Kontakt zu halten.
Als Erstes hier also
die Erinnerung an das Wichtigste!
Die alten Griechen hinterließen uns eine Inschrift über dem Eingang des Tempels des Orakels in Delphi:
„Erkenne Dich selbst“
Für Jahrtausende danach blieb dieses Erkennen
den Auserwählten vorbehalten. Nun nehmen wir an einer Zeit teil, deren Bedeutung der Entwicklung in der Gegenwart ihren Höhepunkt findet. Jahrtausende von vorwiegend Krieg haben nun die Chance in einen Frieden des Bewusstseins zu münden.
Ja, trotz all der Bedrohungen und Vorhersagen des ökologischen Untergangs, dürfen wir uns glücklich schätzen, als Individuen an diesem Höhepunkt der Entwicklung teilhaben zu
dürfen.
Die sogenannten „Realisten“ argumentieren diesbezüglich gern mit der Blindheit unserer Spezies: „Man muss doch schon blind sein, um noch Hoffnung zu haben!“
Jedoch ist die „Einheit“ aller Dinge eine von unserer, so hoch geschätzten Wissenschaft, bestätigte
Tatsache.
Alle Existenz, und damit auch wir, entstehen in jedem Augenblick unmittelbar aus einem nicht sichtbaren Energiefeld, welches im wissenschaftliches Handwerk die verschiedensten Bezeichnungen kennt.
Wie da wären: Quanten-Feld, Einheitsfeld, Universales-Feld, und eben auch die traditionelle Bezeichnung
„Gott“.
Nicht etwa, als wenn die Erfahrung dessen für den Sonntag vorbehalten wäre, ganz im Gegenteil, ein jeder Augenblick, ist genau das und nichts Anderes. Enthalten in dieser „göttlichen“, „heiligen“ Gegenwart, ist die Freiheit der persönlichen Erfahrung. Die Vollkommenheit diesbezüglich, war wohl noch nie etwas, was unser Verstand mal so ganz nebenbei erfassen konnte.
Sie zu leben jedoch, beginnt erfahrungsgemäß mit der „Dankbarkeit“. Dankbarkeit ist die Sprache Gottes, welche für den Menschen anzuwenden essenziell scheint.
Dabei ist es weniger wichtig dass wir für etwas dankbar sind, als dass wir das Gefühl der Dankbarkeit in die Stille des Augenblicks gleiten lassen. Das schafft eine Verbindung zu unseren lebendigen Wurzeln,
die uns durch einen jeden Tag tragen kann, mag er auch noch so schwer erscheinen.
Und hier mein Bericht aus der greifbaren Welt:
Nach meiner ersten Exkursion an die Küste, bin ich nun zurück auf der Farm, auf
welcher mich eine Vielzahl von Enkelkindern mit „Hurra“ begrüßte. Ich glaube die Rolle des Großvaters werde ich auf keinen Fall dauerhaft hinter mir lassen können oder wollen. Somit sind meinen Reisemöglichkeiten vorläufig auf jeden Fall Grenzen gesetzt.
Ich hatte ja früher schon erwähnt, dass ich mich für einen Caravan als dauerhaftes zuhause entschieden habe. Dieser ist nun bereits in Gebrauch und ich lerne,
welche technische Wartungsleistungen ich zu erbringen habe. Das scheint mir eine Herausforderung und gleichzeitig bringt es das Gefühl der sicheren Kontrolle über die täglichen Notwendigkeiten.